Noch in den 80er-Jahren hatte Alfa Romeo ein breit aufgestelltes Produktportfolio, jetzt sind es nur noch drei Modelle: Tonale, Stelvio und Giulia. Letztere kamen 2016 und 2017 zu den Händlern und sind mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen. Um die Limousine und das SUV also fit für 2023 zu machen, haben die Italiener die beiden Modelle einem Styling- und Technik-Update unterzogen.

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Matrix-LED-mit neuer Leuchtengrafik

Vor allem an der Front soll mit geänderten LED-Scheinwerfern eine optische Verbindung zum Tonale geschaffen werden. Analog zum Tonale bekommen die Scheinwerfer nun ein neues Tagfahrlicht-Signet mit U-förmigen Elementen. Die drei Module bilden Fahrlicht, Tagfahrlicht und Blinker ab. Die Scheinwerfer setzen auf Voll-LED-Matrix-Technologie.
Ein überarbeitetes Design kennzeichnet im neuen Modelljahr auch das für Alfa Romeo typische sogenannte "Trilobo", das aus Kühlergrill und den auf beiden Seiten horizontal angeordneten Kühllufteinlässen gebildet wird.
Alfa Romeo Stelvio
Die Leuchtengrafik mit den u-förmigen Elementen erinnert etwas an das SUV Tonale.
Bild: Stellantis

Die Rückleuchten von Alfa Romeo Giulia und Stelvio sind mit LED-Technologie, und beim Stelvio mit glänzendem Rauchglas gestaltet, beim Giulia dagegen transparent ausgeführt. Am grundlegenden Design der Modelle ändern die Italiener nichts.
 
Im Innenraum geht’s bei der Modellpflege deutlich digitaler zu. Das 12,3-Zoll-Infotainment-Bildschirm zeigt die wichtigsten Fahrzeuginformationen sowie die Parameter, die für Autonomes Fahren wichtig sind. Zudem lässt es sich in drei unterschiedlichen Layouts "Evolved", "Relax" und "Heritage" konfigurieren – ebenfalls vom Tonale bekannt.

Over-the-Air-Updates für Giulia und Stelvio

Im neuen Modelljahr sind die Infotainment-Systeme der beiden Modelle noch leistungsfähiger. So sind Software-Updates dann "Over the Air" möglich, der Termin bei der Werkstatt kann gespart werden. Dazu kommen Alfa Connect-Dienste, zu denen beispielsweise der Service "My Remote" zählt.

Damit lassen sich bestimmte Funktionen des Fahrzeugs (unter anderem Verriegelung der Türen aktivieren/deaktivieren) aus der Ferne per Smartphone oder Smartwatch steuern. Neu bei der Limousine und dem SUV ist die NFT-Technologie, die Alfa Romeo erstmals beim Modell Tonale einführte – ein Blockchain-basiertes, fälschungssicheres Digital-Zertifikat.
Alfa Romeo Stelvio
Der Innenraum wird digitaler, das 12,3-Zoll-Infotainment wird dank "Over the Air"-Updates auf dem neuesten Stand gehalten.
Bild: Stellantis

Mit dem Einverständnis des Besitzers zeichnet das NFT wichtige Fahrzeugdaten auf und erstellt ein Zertifikat, das beispielsweise als Nachweis für die ordnungsgemäße Wartung des Fahrzeugs verwendet werden kann. Diese Dokumentation wird sich unter anderem positiv auf den Restwert auswirken.

Giulia startet bei gut 54.000 Euro, Stelvio bei knapp 58.000 Euro

Antriebsseitig ändert sich nicht wirklich etwas. Auch künftig stehen Giulia und Stelvio mit dem 2,0-Liter-Turbobenziner Q4 mit 280 PS und dem 2,2-Liter-Diesel mit 210 PS zur Wahl. Eine Achtgang-Automatik und Allradantrieb sind serienmäßig an Bord. Auf anderen Märkten gibt es noch einen 160-PS-Diesel mit Hinterradantrieb. Was aus den 510 PS starken Quadrifoglio-Versionen von Giulia und Stelvio wird, verrät Alfa bislang noch nicht.
Marktstart für Giulia und Stelvio ist noch im ersten Quartal 2023, für die Limousine verlangen die Italiener mindestens 54.250 Euro. und wer sich für den Stelvio entscheidet, der sollte mindestens 57.650 Euro auf der hohen Kante haben.