Mit dem Alpenglow will Alpine die Marke grundlegend erneuern – im Hinblick auf Serienmodelle und Rennwagen. Dabei soll der Fokus vor allem auf Rennstreckentauglichkeit und Emissionsfreiheit liegen. Daher wird der futuristische Alpenglow, der am 17. Oktober 2022 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wird, mit Wasserstoff angetrieben. Wie sportlich der neue Alpine wird, ist noch nicht bekannt. Doch sicher sagen kann man bereits etwas über die Abmessungen und, dass Alpine jedem Detail des Alpenglow eine Bedeutung zugewiesen hat.
Alpine Alpenglow Showcar  2022
Das Cockpit des Alpine Alpenglow sitzt sehr weit vorne, darauf folgt ein langes Heck.
Bild: Renault

Zentrale Fahrerposition wie bei der Formel-1

Angefangen bei Länge und Breite: Hier wird der Sportwagen über fünf bzw. zwei Meter verfügen. Flach, lang und breit: Typische Supersportwagen-Merkmale. Tatsächlich soll der Alpenglow als Straßen- und Rennwagen zum Einsatz kommen. Der Fahrer sitzt dabei in F1-Marnier zentral im Cockpit. Dieses befindet sich weiter vorne am Auto, gefolgt von einem langen Heck. Die beiden Wasserstofftanks befinden sich jeweils links und rechts des Cockpits.
Alpine Alpenglow Showcar  2022
Das auffällige Leuchtband von der Front findet sich auch am Heck des Sportwagens.
Bild: Renault

Bekannter Lack, neu erfunden

Insgesamt soll das individuelle Design des Alpenglow an einen Wingsuit erinnern – eine der gefährlichsten Sportarten der Welt. Doch nicht nur das. Denn die beiden Heckflossen sind bspw. an den Langstreckenrennwagen Alpine A220 aus den 60er-Jahren angelehnt. Der neue Sportwagen wird im altbekannten Alpineblau lackiert sein, jedoch in einer überarbeiteten Variante. So befinden sich im Lack nun Perlmuttelemente und die Farbe wird etwas heller und satter erscheinen.
Alpine Alpenglow Showcar  2022
Die Karosserieform ist an einen Wingsuit anglehnt. Diese Sportart steht für Geschwindigkeit und Risiko.
Bild: Renault

Interessante Details geben Blick auf die Technik frei

Um die Renntsreckentauglichkeit noch weiter auf den Punkt zu bringen, spielt natürlich auch das Gewicht eine Rolle. Und damit dieses möglichst gering bleibt, hat Alpine vor allem mit Karbonfaser und recyceltem Kohlefaser gearbeitet. Auch das an LMP1-Langstreckenrennwagen erinnernde Lenkrad und die Track-Control- und Over-Take-Funktion verraten den Rennsportcharakter des Autos. Witzige Details: Der Sport-Ableger von Renault arbeitet im gesamten Wagen mit transparenten Details. Beispiele sind die Pedale und Schaltwippen.

Von

Kim-Sarah Biehl