Aston Martin AMR-C01-R: Simulator mit Valkyrie-Sitz
Das 68.000-Euro-Spielzeug für Erwachsene

Aston Martin bringt den Valkyrie ins Wohnzimmer. Gemeinsam mit Curv Racing Simulators haben die Briten einen exklusiven Rennsimulator entwickelt.
Bild: Aston Martin/Curv Racing
Wer vom Aston Martin Valkyrie träumt, aber weder das nötige Geld noch eine Rennstrecke hat, bekommt jetzt eine ungewöhnliche Alternative.
Gemeinsam mit Curv Racing Simulators hat Aston Martin die neue AMR-C01-R Hypercar Edition vorgestellt – einen High-End-Rennsimulator, der optisch und technisch vom Valkyrie-Rennwagen inspiriert ist.
Nur 24 Exemplare werden gebaut
Die Sonderedition feiert Astons Engagement bei den 24 Stunden von Le Mans. Entsprechend orientiert sich das Design an den Rennwagen mit den Startnummern 007 und 009. Lackiert ist der Simulator in Aston Martins typischem "Podium Green", ergänzt durch rote oder gelbe Akzente. Weltweit werden nur 24 Exemplare gebaut.

Die in "Podium Green" lackierten Simulatoren bekommen rote oder gelbe Akzente sowie die Startnummern 007 oder 009.
Bild: Aston Martin/Curv Racing
Herzstück der Hypercar Edition ist ein neu entwickeltes Lenkrad, das direkt vom Valkyrie-Rennwagen inspiriert wurde. Es besteht aus Carbon und Aluminium, besitzt ein integriertes Display sowie Magnet-Schaltwippen und kann individuell konfiguriert werden. Auch die Sitzposition orientiert sich eng am echten Hypercar.
Technisch nutzt Aston Martin modernste Hardware. Zum Einsatz kommen ein gebogener 49-Zoll-Monitor von Samsung mit 240-Hertz-Bildwiederholrate, eine Nvidia-Grafikkarte der RTX-50-Serie, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Zwei-Terabyte-SSD. Die Rennsimulation Assetto Corsa ist bereits vorinstalliert, weitere Sim-Racing-Titel werden ebenfalls unterstützt.
Simulator kostet knapp 68.000 Euro
Trotz des spektakulären Auftritts fehlt ein Detail, das viele Sim-Racer erwarten: Der Simulator besitzt keine hydraulischen oder motorisierten Bewegungssysteme. Fahrer erhalten also keine zusätzlichen Bewegungsimpulse durch Beschleunigung, Bremsen oder Kurvenfahrten.

Der Simulator ist optisch und technisch an den Valkyrie-Rennwagen angelehnt.
Bild: Aston Martin/Curv Racing
Gebaut wird jeder Simulator von Hand in Großbritannien. Das Chassis besteht aus einer Carbon-Monocoque-Struktur und erinnert optisch eher an ein Kunstobjekt als an Gaming-Hardware. Die Zielgruppe dürften wohlhabende Sammler, Motorsportfans und Aston-Martin-Enthusiasten sein.
Der Preis bewegt sich entsprechend auf hohem Niveau. Aston Martin verlangt 58.750 Pfund plus Steuern – das entspricht rund 67.900 Euro. Damit kostet die Hypercar Edition mehr als viele echte Sportwagen – genutzt wird sie allerdings ausschließlich im Wohnzimmer.
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