Aston Martin DBS (2009) Filmauto wird versteigert
Aston Martin DBS: Originales Bond-Filmauto wird versteigert

Bild: https://cars.bonhams.com/
Einmal fühlen wie James Bond! Dieser Traum könnte in Erfüllung gehen, wenn Sie über genügend finanzielle Reserven verfügen. Beim Auktionshaus Bonhams kommt schon bald eines der originalen Filmautos aus "James Bond: Ein Quantum Trost" unter den Hammer!
James Bond und Aston Martin gehören einfach zusammen. Nach einer kurzen Liaison mit BMW kehrte 007 in den 2000er-Jahren zurück zur britischen Edelmarke. So auch im 2008 erschienenen 22. Teil des Agententhrillers. In der Eröffnungsszene von "James Bond: Ein Quantum Trost" versucht Daniel Craig am Gardasee mit dem damals frisch eingeführten DBS seinen Verfolgern zu entkommen, wobei der 517 PS starke Aston Martin ganz schön leidet.
Zehn identische DBS bestellt
Für die Filmaufnahmen orderte das Produktionsteam damals zehn (!) identische Aston Martins DBS mit den durchgehenden Seriennummern E00038 bis E00047. Alle Fahrzeuge waren in der neu entwickelten Farbe mit dem Codenamen "Prototype - Bond 22" lackiert, die später unter der Bezeichnung "Quantum Silver" ins Programm aufgenommen wurde.

Alle Filmautos hatten die gleiche Farbkombination mit schwarzer Lederausstattung.
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Warum direkt zehn Autos geordert wurden, wundern Sie sich? Nun, weil die Filmcrew bereits wusste, dass mehrere der jeweils rund 250.000 Euro teuren Sportwagen aus Gaydon bei den Dreharbeiten beschädigt oder gar komplett zerstört werden. So waren die Nummern E00038 bis E00041 nach Insider-Informationen die Stuntautos. E00039 und E00040 waren am Ende der Filmaufnahmen nicht mehr zu retten und wurden verschrottet. Die anderen beiden Exemplare waren zwar beschädigt, wurden jedoch noch zu Ausstellungszwecken genutzt.

Der 6,0-Liter-V12 ist eigentlich ein 5,9-Liter-V12. Er leistet 517 PS, was für einen Topspeed von 305 km/h reicht. Der Sound? Famos!
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Die DBS mit den Seriennummern E00042 bis E00047 ereilte ein besseres Schicksal, sie waren die Hero-Fahrzeuge, die in erster Linie für die sogenannten Beautyshots verwendet wurden, und dadurch unbeschädigt blieben. Das galt jedoch nur für fünf der sechs DBS, denn auch eines der Hero-Fahrzeuge erlitt einen Totalschaden, als es unbeabsichtigter Weise im Gardasee landete.
Alle Filmautos waren Handschalter
Unterm Strich verblieben demnach fünf identische Aston Martin DBS in der gleichen Farbe, alle mit Sechsgang-Handschaltung, die nach den Dreharbeiten und der Promophase in den Verkauf gingen.

Modelle mit Sechsgang-Handschaltung sind deutlich seltener als DBS mit Touchtronic und dadurch auch teurer.
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E00042 wird Anfang Oktober vom Auktionshaus Bonhams im Rahmen des "Zoute Sale" im belgischen Knokke-Heist versteigert. Der DBS wurde, wie alle für den Film verwendeten Aston Martin, im Februar 2008 als 2009er-Modell im britischen Gaydon gebaut. Nachdem der DBS seinen Auftrag erfolgreich erfüllt hatte, wurde er 2009 in die Schweiz an seinen ersten und bis heute einzigen Besitzer verkauft, der das V12-Coupé regelmäßig bei Aston Martin St. Gallen warten ließ.
Schätzpreis zwischen 180.000 und 240.000 Euro
Jetzt wird der DBS mit etwa 37.800 Kilometern auf dem Tacho und einem offiziellen Zertifikat von Aston Martin Heritage auktioniert. Der Schätzpreis ist mit 180.000 bis 240.000 Euro angegeben. Damit ist der Aufpreis für den berühmten 007-Filmauftritt gar nicht so groß, denn der günstigste in Deutschland angebotene DBS mit Handschaltung soll aktuell 165.000 Euro kosten. Für echte James Bond-Fans bietet sich hier eine tolle Gelegenheit.
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