Aston Martin V8 Vantage S auf dem Autosalon Genf 2011
Schnell in die Gänge

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Wenn Sportlichkeit zur Selbstverständlichkeit wird: Ein neues Schaltgetriebe bringt den Aston Martin V8 Vantage S noch schneller in die Gänge als das Standardmodell – zu sehen auf dem Genfer Salon 2011.
Der Teufel steckt im Detail, so heißt es. Geschwindigkeit und Dynamik manchmal ebenfalls. Also sahen sich die Ingenieure von Aston Martin bei ihrem Straßensportler V8 Vantage Motor, Getriebe, Bremsen, Lenkung und einiges mehr mal näher an. Am Ende standen viele kleine Verbesserungen und ein Fahrzeug, das noch schneller in die Gänge kommt als sein Pendant: der V8 Vantage S. Er soll die Lücke zwischen dem V8 Vantage und dem Rennsportler Vantage GT4 schließen. Hauptverantwortlich für den Dynamikschub, vor allem im mittleren Drehzahlbereich: die automatisierte Handschaltung Sportshift II mit Siebengang-Getriebe an der Hinterachse, die das Schalten gefühlsechter und damit den Fahrer glücklicher macht.
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In Zahlen bedeutet die Modifikation des 4,7-Liter-V8-Motors: 436 PS (plus zehn PS) bei 7200 U/Min und ein Drehmoment von 490 Nm (plus 20 Nm) bei 5000 U/Min. Die Steigerung resultiert vor allem aus einem Bypass-Lufteinlasssystem und einer ausgeklügelten Zündtechnik. Eine von 17:1 auf 15:1 modifizierte Zahnstangenübersetzung sorgt für dynamischere Lenkung. Größere Bremsscheiben (380 statt 355 mm), Sechs-Kolben-Bremssattel und ein neues Bremsmodul machen in Zusammenarbeit mit einem "Bremsbooster" (verringert Kraftaufwand und Pedalweg) auch Entschleunigung zu einem Vergnügen.
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Bild: Werk
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