Audi A1: Gebrauchtwagen-Test
Der A1 ist nicht immer 1A

Unter der edlen Hülle des Audi A1 verbirgt sich die Technik des VW Polo V – die manchmal teuren Ärger bereitet.
Autokauf ist Gefühlssache – bei kaum einem Auto wird das deutlicher als beim 2001 vorgestellten New Mini im Retro-Chic. Die überwiegend weibliche Kundschaft stand Schlange, trotz enttäuschender Qualität und müden Benzinern von Chrysler. Lange Schlangen vor den Händlerbetrieben hatte Audi sich auch gewünscht, als der A1 ab September 2010 erstmals im Schaufenster stand. Man wollte lifestylig orientierte Mini-Käufer ködern: mit technoider Audi-Raffinesse statt rundem Retro-Charme, aber ebenso vielen wie teuren Individualisierungsmöglichkeiten. Diese nutzen aber nur rund halb so viele Kunden, wie Audi sich das anfangs vorgestellt hat: Statt der erhofften 50.000 A1 wurden es im ersten Verkaufsjahr 2010 nur 28.000. BMW blieb mit seinem Mini vorn. Auch der seit Februar 2012 lieferbare Fünftürer Sportback brachte keine Trendwende.
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Ein technisch identischer VW Polo kostet 1500 Euro weniger
Video: Gebrauchtwagen Audi A1
A1 nicht immer 1A
Der getestete 1.4 TFSI Attraction von Jan Automobile in Pinneberg bei Hamburg soll 12.499 Euro kosten. Auf den Streifschaden im Seitenteil hinten rechts, diverse Lackmängel und den anstehenden Ölwechsel angesprochen, sichert der Händler zu, das noch zu erledigen. Verhandelter Kaufpreis: 12.300 Euro, das ist exakt auf Schwacke-Niveau. Dieser A1 ist nach zugesicherter Mängelbeseitigung tatsächlich 1A – technisch wie optisch. Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim gebrauchten Audi A1 außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den vollständigen Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
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