Seit Ende 2020 bietet Audi den A3 Sportback auch als Plug-in-Hybrid an. Erhältlich ist der Kompakte in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen als 40 TFSI e mit 204 PS und als 45 TFSI e mit 245 PS Systemleistung. Genau wie im VW Golf 8 wird dabei ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit einem Elektromotor kombiniert. Rein elektrisch soll der Plug-in-Hybrid maximal 67 Kilometer schaffen. In der Basisausstattung kostet der kleinere 40 TFSI e aktuell mindestens 38.440 Euro, für den 45 TFSI e, den es nur mit S-line gibt, werden 41.440 Euro fällig. Im Leasing gibt es den schicken Audi aktuell deutlich günstiger, allerdings sollten Leasing-Interessierte vorsichtig sein!

Bei sparneuwagen.de (Kooperationspartner von AUTO BILD) können Gewerbekunden den Audi A3 40 TFSI e gerade für günstige 155 Euro netto pro Monat leasen. Wie bei den meisten Plug-in-Hybrid-Leasingdeals üblich, wird eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 4500 Euro fällig. Dieser Betrag wird nach korrekter und fristgerechter Beantragung der Umweltprämie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aber voll erstattet. Voraussetzung ist eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, die beim Audi-Deal erfüllt wird. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich!)

A3 mit maximal 50.000 Freikilometern pro Jahr

Auf Wunsch kann der A3-Leasingvertrag auch für 36 Monate abgeschlossen werden, wodurch sich die Rate minimal um zwei Euro auf 157 Euro erhöht. Die Freikilometer sind mit 10.000 pro Jahr angegeben, können jedoch in 5000er-Schritten auf maximal 50.000 Kilometer jährlich angehoben werden. Mit den maximalen Freikilometern erhöht sich die Rate auf 281 Euro netto.

Gesamtleasingkosten belaufen sich auf 4278,82 Euro

Hinzu kommen einmalige Bereitstellungskosten in Höhe von 558,82 Euro netto (665 Euro brutto). Somit ergeben sich Gesamtleasingkosten von mindestens 4278,82 Euro netto (155 Euro mal 24 plus 558,82 Euro) exklusive der Umweltprämie.
Doch Vorsicht, der Leasingpartner gibt die unverbindliche Lieferzeit des A3 mit langen aber aktuell nicht untypischen zehn Monaten an. Dies kann zu einem ernsthaften Problem werden, denn sollte der A3 nicht mehr im Kalenderjahr 2022 zugelassen werden können, könnte die Rückzahlung der Umweltprämie entfallen.

Der Grund: Aktuell müssen Plug-in-Hybride entweder unter 50 Gramm CO2 auf 100 Kilometer ausstoßen oder eine elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern bieten. Ab 2023 wird die Innovationsprämie jedoch reformiert. Vermutlich fällt die CO2-Grenze weg und es werden nur noch Elektroautos und Plug-in-Hybride gefördert, die eine noch nicht definierte Mindestreichweite erfüllen.
Im Fall des A3 könnte das bedeuten, dass Kunden die 4500 Euro Sonderzahlung nicht erstattet bekommen, sollte der Audi nach dem 31.12.2022 zugelassen werden. Statt 4278,82 Euro netto würden sich die Gesamtleasingkosten des Plug-in-Hybrids dann auf 8778,82 Euro netto erhöhen. Aufgrund einer hohen Nachfrage kann das Angebot laut sparneuwagen.de kurzfristig nicht mehr verfügbar sein. Eine Übersicht mit allen interessanten Leasing-Deals gibt es hier!