Audi spendiert dem A8 ein dezentes Facelift! Ende 2021 kommt das Flaggschiff mit leicht überarbeiteter Optik, frischem Infotainment, aber nicht als Elektroversion. AUTO BILD hat erste Infos zum Facelift des Audi A8 D5!
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Die vierte Generation des Audi A8 ist seit Ende 2017 auf dem Markt und aktuell mit verschiedenen Diesel-/Benzinmotoren lieferbar. Zudem ist mit dem A8 60 TFSI e quattro auch ein Plug-in-Hybrid im Angebot. Für Kunden, die es besonders sportlich mögen, bieten die Ingolstädter den 571 PS starken S8 an. Nach rund vier Jahren wird es jetzt Zeit für ein Facelift. Kein schlechter Plan, denn die Konkurrenten von BMW und Mercedes sind frischer. BMW hat dem 7er G11 schon 2019 eine Überarbeitung gegönnt und Mercedes hat gerade erst die neue hochtechnisierte S-Klasse der Generation W 223 präsentiert. Da aktuell bereits Erlkönige des A8 Facelift unterwegs sind, ist davon auszugehen, dass Audi die Luxuslimousine noch 2021 vorstellen wird.
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Front mit neuen Scheinwerfern und Kühlergrill

Auf Basis der Erlkönigfotos hat der AUTO BILD-Zeichner eine Illustration des Audi A8 Facelift angefertigt. Insgesamt wird das Design nur behutsam an das aktuelle Markengesicht angepasst. Die auffälligste Veränderung betrifft den Kühlergrill. Die horizontalen Streben entfallen beim Facelift, vermutlich wird Audi stattdessen verschiedene Designs anbieten. Die sechseckige Grundform des Kühlergrills bleibt jedoch erhalten. Zudem wird die Form der Scheinwerfer angepasst. Ähnlich wie der aktuellen A3, trägt auch der A8 zukünftig die schärfer gezeichneten Scheinwerfer (serienmäßig mit Matrix-LED, auf Wunsch weiterhin mit Laserlicht) mit einem zackigen unteren Lid. Die größeren Lufteinlässe in der Frontschürze lassen den A8 etwas sportlicher, aber weiterhin unaufdringlich wirken.
Audi A8L 55 TFSI quattro
Die zwei übereinander angeordneten Touchscreens dürften auch beim Facelift des A8 bleiben.

Im Innenraum bleibt es beim Doppel-Touchscreen

Am Heck erwarten wir ebenfalls nur leichte Veränderungen. Die Grafik der OLED-Rückleuchten dürfte angepasst werden und könnte sich an denen des Q5 Facelift orientieren. Das charakteristische durchgängige Leuchtband, das nur die Oberklasse-Modelle bei Audi tragen, bleibt erhalten. Keine großen Überraschungen dürfte es im Innenraum geben. Voraussichtlich bleibt es bei den beiden übereinander positionierten Touchscreens, die nicht nur aus dem A8, sondern auch aus Q7, Q8 und weiteren Modellen bekannt sind. Zwar hat Audi beim neuen e-tron GT Abstand von diesem Bedienkonzept genommen und kehrt bei der Klimabedienung zu Tasten und Knöpfen zurück, doch dürfte der Aufwand für das Facelift des A8 zu groß sein. Im Nachfolger D6 wird dann ein völlig neues Bedienkonzept präsentiert. Schade: Die im A8 bereits implementierten, aber nicht freigeschalteten autonomen Fahrfunktionen des Level 3 werden wohl auch im A8 Facelift noch nicht freigeschaltet sein. Der einfache Grund: Noch immer gibt es keine entsprechende Gesetzesgrundlage.
Gebrauchte Audi A8 mit Garantie
Dafür dürften die Ingolstädter beim Infotainment und der Connectivity nachlegen und ihr Flaggschiff nach vier Jahren am Markt auf den aktuellsten Stand bringen. Was die Motorenpalette angeht, dürfte alles beim Alten bleiben. Aktuell ist der A8 als 50 TDI (286 PS), als 55 TFSI (340 PS), 60 TFSI (460 PS), 60 TFSI e quattro (449 PS Systemleistung) und als S8 (571 PS) erhältlich. Womöglich bringt Audi noch eine weitere Plug-in-Version mit einer größeren elektrischen Reichweite, doch dazu gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Informationen. Ausgeschlossen ist hingegen ein vollelektrischer A8. Preislich dürfte das Flaggschiff leicht zulegen. Aktuell startet der A8 bei 95.550 Euro, sodass auch das Facelift in der Basisversion sicher unter der 100.000-Euro-Marke bleiben wird.