Audi R8-Nachfolger (2022): Elektro, Hybrid, Lambo, Huracán

Diese Antriebe sind beim R8 realstisch

Audi plant eine dritte Generation des R8. Unklar bleibt aber, welches Antriebskonzept die Ingolstädter dem Sportwagen verpassen.
Der aktuelle Audi R8 ist trotz eines Facelifts etwas in die Jahre gekommen. Zeit für eine dritte Generation – und die scheint bei Audi Sport fest eingeplant zu sein. Unklar ist dabei noch, wie der neue Supersportler angetrieben wird. Sowohl eine vollelektrische Version als auch ein Hybrid-Sportler sind denkbar.

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Hybrid oder Elektro?

Der aktuelle R8 wird wie der Huracàn mit einem V10 Sauger betrieben.

2019 wurde verriet ein Insider (AUTO BILD berichtete), dass Audi einen vollelektrischen R8-Nachfolger mit dem Namen e-tron GTR auf die Straße bringen möchte. Laut den damaligen Infos sollte der E-Sportler umgerechnet 650 PS leisten. Einen Ausblick auf den elektrischen Audi gab die Studie PB18 e-tron. Im Gegensatz dazu äußerte sich Audi Sport-Chef Oliver Hoffman zu Wort. Er sprach im Interview mit "Topgear" darüber, dass der R8 mit Verbrennungsmotor wichtig für den Kundensport sei, wo auch in Zukunft Bedürfnisse befriedigt sein müssen. Allerdings soll noch keine finale Entscheidung zur Plattform und somit zum Antrieb gefällt worden sein. Genereller verpackte es Hans-Joachim Rothenpieler, Entwicklungsvorstand bei Audi, kürzlich gegenüber "Automotive News Europe". Demnach könnten vor allem Crossover und SUVs das Elektro-Portfolio bei Audi erweitern. Das spricht gegen einen elektrischen R8-Nachfolger.

Huracán soll Verbrenner behalten

Ein Indiz für eine Hybrid-Version mit Verbrennungsmotor ist das Schwestermodell des R8, der Lamborghini Huracán. Der Italiener soll auch in der kommenden Generation auf einen Verbrennungsmotor setzen, allerdings elektrifiziert. Da der R8 und der Huracán den gleichen Unterbau besitzen, kann vermutet werden, dass sich die Geschwister auch den Antrieb teilen werden. Audi wird es sich wohl kaum leisten, die beiden Modelle auf unterschiedliche Plattformen zu stellen. Ob es beim V10-Motor bleibt, wird sich zeigen. Durch neue Regularien könnte aber auch der Vierliter-V8 aus dem Lamborghini Urus und dem Audi RS 6 als Triebwerk der Wahl in Betracht kommen.

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