Audi RS Q3 performance im Test (Genf 2016): Sitzprobe
Mehr Leistung für den Audi RS Q3

Nach RS 6 und RS 7 bekommt auch der Audi RS Q3 das performance-Label – mit Motor aus dem RS 3 und ein paar Design-Tweaks innen und außen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, der RS Q3 performance ersetzt nicht den bekannten RS Q3. Er erweitert die Modellpalette schlichtweg. Genau wie wir es von RS 6 und RS 7 und den dazugehörigen performance-Ablegern kennen. Statt der 340 PS im RS Q3 leistet der Fünfzylinder-Turbo im performance 367 PS und somit genau so viel wie im aktuellen RS 3. Der Motor ist identisch, lediglich die Kraftstoffpumpe und der Wasserkühler wurden optimiert. Dank 465 Nm maximalem Drehmoment liegen 100 km/h nach nur 4,4 Sekunden an. Schluss ist erst bei 270 km/h.
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Nur Details verraten den RS Q3 performance

Sehr dezent: Das performance-Modell des Audi RS Q3 gibt sich nur an kleinen Details zu erkennen.
Bild: Thomas Starck
Sitzprobe: MTM RS 3 R
Und was kosten 27 Zusatz-PS, ein Optikpaket in Titan matt, blaue Details im Innenraum und das Kürzel performance extra? 3730 Euro. Ab dem zweiten Quartal 2016 wird der RS Q3 performance zum Basispreis von 61.000 Euro ausgeliefert. Ohne performance sind für den RS Q3 mindestens 57.270 Euro fällig.
Fazit
Mir persönlich wären ein paar matte Anbauteile und blaue Details keine 3730 Euro wert. Kann aber auch daran liegen, dass mir blaue Autos nur selten gefallen. Das Geld würde ich lieber bei der Exclusive-Abteilung von Audi lassen und mir einen individuellen RS Q3 zusammenstellen. 27 Extra-PS schaden generell natürlich nicht. Im Gegenteil.
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