Audi setzt Wachstumskurs fort
Audi verzeichnet 51 Prozent mehr E-Auto Verkäufe

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Audi kündigt Expansion der E-Flotte an: Neue Modelle als Antwort auf wirtschaftliche Herausforderungen.
Bild: Audi
(dpa/AUTO BILD) Audi konnte im vergangenen Jahr eine Steigerung der Verkaufszahlen verzeichnen. Der Automobilhersteller hat weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut Vertriebsvorstand Hildegard Wortmann waren die Zuwächse in Europa, den USA und China besonders stark.
Trotz des allgemeinen Wachstums im Verkaufsvolumen lag der Anteil der vollelektrischen Fahrzeuge bei Audi im Jahr 2023 bei 9 Prozent des Gesamtabsatzes. Im März soll die vierte E-Modellreihe eingeführt werden, was das Angebot an Elektrofahrzeugen weiter ausbauen wird.
Vorstandschef Gernot Döllner erwähnte, dass die hohe Nachfrage eine solide Grundlage für das aktuelle Geschäftsjahr darstellt, das von verschärftem Wettbewerb und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sein könnte. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Weiterentwicklung der Elektromobilität und der Sicherung der Profitabilität der angebotenen Fahrzeuge. Ein wichtiger Schritt in dieser Strategie ist der Start des SUV Q6 e-tron, der auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten Premium Platform Electric (PPE) basiert.
Im Jahr 2023 lieferte Audi 178.000 vollelektrische Fahrzeuge aus, was einem Anstieg von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nach einer Phase geringerer Verkaufszahlen plant die Volkswagen-Tochter, ihr Portfolio an Elektrofahrzeugen, Verbrennermodellen und Plug-in-Hybriden in den Jahren 2024 und 2025 durch zahlreiche neue Modelle zu erweitern.
In regionaler Hinsicht stieg der Absatz in Europa um 20 Prozent auf 748.000 Fahrzeuge, in China um 13 Prozent auf 729.000 Fahrzeuge und in den USA um 22 Prozent auf 229.000 Fahrzeuge, was das beste Verkaufsjahr für Audi in den Vereinigten Staaten markierte.
Die Finanzergebnisse für das vergangene Jahr plant Audi am 19. März zu veröffentlichen. Das Unternehmen hatte zuvor einen Absatz von 1,8 bis 1,9 Millionen Fahrzeugen, einen Umsatzanstieg auf 69 bis 72 Milliarden Euro und eine Umsatzrendite von etwa neun Prozent prognostiziert.
Zum Vergleich: BMW verzeichnete eine Absatzsteigerung von 6,5 Prozent auf rund 2,555 Millionen Fahrzeuge im letzten Jahr. Der Absatz von vollelektrischen BMW-Fahrzeugen wuchs um 74 Prozent auf 376.000 Einheiten, was 15 Prozent des Gesamtabsatzes entspricht. Mercedes-Benz hat seine Verkaufszahlen für das vergangene Jahr noch nicht bekannt gegeben.
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