Einmal VW, Immer VW. Oder Opel. Und wer's mal zum Mercedes geschafft hat, blieb auch dem Stern oft eng verbunden. Markentreue war Autofahrern lange heilig. Aber das gilt nicht mehr. Tesla und innovative Asiaten wie Hyundai machen den deutschen Autobauern auch unter Prestige-Gesichtspunkten starke Konkurrenz. Ein Auto-Abo spielt wechselwilligen Menschen dabei voll in die Karten: Warum nicht einfach mal für ein halbes Jahr etwas ausprobieren?
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Diese Einstellung trägt wesentlich zum Erfolg der Abos bei. Aber auch moderne Arbeitsformen wie Homeoffice und Projekte spielen den Flatrate-Autos in die Karten. Wer nicht durchgehend mobil sein muss oder zeitweilig im Ausland tätig ist, wird die Abo-Flexibilität zu schätzen wissen. Ebenso diejenigen, die mit spitzem Stift nachrechnen. Denn oft ist das Abo die günstigste Form des Autobesitzes. Und dann sind da noch die Träumer. Also jene, die mal ein paar Monate eine Luxuslimousine oder einen Sportwagen ohne sehr hohe Kapitalbindung fahren wollen.

Der Flexible

Im Sommer Motorrad oder Fahrrad, im Winter dann doch lieber ein SUV. Oder statt des geliebten Youngtimer-Cabrios mit Saisonkennzeichen in der kalten Jahreszeit einen Allrad-Kombi. Dank der kurzen Laufzeiten ab drei Monaten eignen sich Abo-Autos sehr gut für solche Situationen.
Wer große Unabhängigkeit bei seiner Mobilität schätzt, findet in den Angeboten der Abo-Anbieter oft gute Lösungen.
Bild: Ralf Timm / Auto Bild
Und nicht nur für die: In der modernen Arbeitswelt werden Mitarbeiter für Projekte gern fern der Heimatstadt eingesetzt. Ihnen wird zunehmend vom Arbeitgeber für den Projektzeitraum ein Abo-Auto angeboten. Wer große Unabhängigkeit bei seiner Mobilität schätzt, findet in den Angeboten der Abo-Anbieter oft gute Lösungen. Selbst Wohnmobile, Nutzfahrzeuge, Motorräder, E-Roller und E-Bikes gibt es inzwischen zur monatlichen Flatrate.
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Wer auf eine besonders kurze Abolaufzeit Wert legt, wird am ehesten bei klassischen Autovermietern wie etwa Sixt fündig. Hier beträgt die Kündigungsfrist fürs Abo sogar nur einen Monat. Danach abonniert man ein anderes Auto. Oder eben auch nicht.

Der Sparer

Von billig bis teuer - bei Auto-Abos gibt es wie beim Leasing und Neuwagenkauf ein breites Angebotsspektrum. Der große Charme des Abos liegt darin, dass es für den Kunden keinerlei Restwertrisiko gibt. Ob technische Entwicklung, gesamtwirtschaftliche Lage oder politische Neuerungen - mit den Unwägbarkeiten des Wiederverkaufs oder der Wertermittlung eines Leasing-Rückläufers hat der Abonnent nichts am Hut. Nach Abo-Ablauf geht das Auto zurück zur Abofirma. Fertig.
Nachzahlungen für Schäden sind angesichts der kürzeren Laufzeiten deutlich seltener der Fall als bei Leasing-Rückläufern.
Bild: Olaf Tamm / AUTO BILD
Eventuelle Kratzer und Beulen werden wie beim Leasing bei Rückgabe von einem Sachverständigen begutachtet. Nachzahlungen für Schäden sind angesichts der kürzeren Laufzeiten aber deutlich seltener der Fall als bei Leasing-Rückläufern. Wer die monatliche Aborate mit der komplizierten Vollkostenrechnung bei Leasing, Barkauf und Finanzierung vergleicht, stellt oft fest, dass das Abo tatsächlich die günstigste Form des Autobesitzes ist. Zumindest im Neuwagenbereich.

Der Genießer

Einmal im Leben Porsche fahren. Oder Jaguar. Oder einen Audi RS 6 Avant. Und zwar nicht nur für ein Wochenende, sondern ein halbes Jahr oder länger. Ein Auto-Abo macht das möglich, ohne dass sich der Traumwagenbesitzer dabei finanziell ruiniert. Denn auch bei Sportwagen und Luxusautos sind in der monatlichen Flatrate die meist extrem hohen Versicherungsbeiträge für derartige Autos enthalten.
Auch bei Sportwagen und Luxusautos sind in der monatlichen Flatrate die meist extrem hohen Versicherungsbeiträge für derartige Autos enthalten.
Bild: Hersteller
Ein Beispiel: Beim Jaguar-Abo kostet der 300 PS starke F-Type 1449 Euro im Monat. Die Haltedauer beträgt ein Jahr. 1250 Kilometer pro Monat sind inklusive. Oder wie wäre es mit einem Range Rover Velar? Bei Finn gibt es das britische Edel-SUV bei nur einem halben Jahr Laufzeit ab 1.149 Euro im Monat.
Es geht auch günstiger. Mit einem echten Power- Kombi von Seat etwa. Der Cupra Leon Sportstourer VZ mit 310 PS starkem GTI-Turbomotor kostet bei Conqar 529 Euro bei einem halben Jahr Laufzeit mit 7500 Freikilometern.

Der Neugierige

Bis vor wenigen Jahren galt das Fahren eines E-Autos oder Plug-in-Hybrids als absolut exotisch. Dann wurde die Antriebswende ausgerufen. Fast zeitgleich kamen die ersten Auto-Abos auf den Markt. Heute profitieren die Anbieter stark vom Trend zur E-Mobilität. Denn für neugierige und unsichere Interessenten ist das Abo ideal, um herauszufinden, ob ein Stromer zum Alltag passt.
Tut er das, kann man das E-Auto später immer noch kaufen oder leasen. Wahrscheinlich sogar mit verbesserter Akkutechnik. Aber auch diejenigen, die sich fragen, ob im Alltag ein Kleinwagen oder ein Kompaktkombi besser passt, haben durchs Abo die Chance, verschiedene Modelle über kürzere Zeiträume auszuprobieren. So auch der eiserne Diesel-Fan, der vielleicht mit einem Turbobenziner glücklich wird. Eine noch größere Rolle für den Erfolg der Abos spielen momentan Chipkrise und Lieferengpässe. Denn abonnierte Autos dienen oft zur Überbrückung, bis der Neuwagen endlich da ist.
Ein Abo passt für viele Fahrertypen und -profile. Nur wer sein Auto sehr individuell mag und ganz viel fährt, ist meist mit einem gekauften Neuwagen besser beraten.