Für den Verbraucher soll der Wiedererkennungswert groß sein, außerdem so einprägend und simpel wie möglich. Deshalb steht die Abkürzung "VW" für Volkswagen, oder "BMW" für Bayerische Motoren Werke, zudem sind die Logos der deutschen Autobauer rund um die Abkürzungen aufgebaut. Bei Tesla ist es auch so gehalten. Oder?
Der Konzern von Elon Musk ist für sein futuristisch gehaltenes "T" weltbekannt. Passt wie die Faust aufs Auge, ist simpel, einprägend, womit der Wiedererkennungswert riesig ist. Da haben die Designer ganze Arbeit geleistet.

Elon Musk klärt auf

Hinter dem Design steckt die Firma RO Studio, die auch für das Logo von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX verantwortlich zeichnet.
Einziges "Problem": Das "T" ist kein T und steht demnach auch nicht unmittelbar für Tesla. Vielmehr ist es ein Querschnitt eines Elektromotors. Das hatte Musk vor einigen Jahren in einem Tweet selbst verraten.
"Ähnlich wie bei SpaceX stellt das T den Querschnitt eines Elektromotors dar, so wie das X eine Raketenflugbahn beschreibt", erklärte Musk in einer Twitter-Nachricht.
Daniel Fouries Erklärung für das Tesla-Logo.
Bild: Daniel Fourie

Der Nutzer Daniel Fourie geht auf der Frage-Antwort-Plattform Quora näher auf diese Wahl des Logos ein. "Auf diese Weise lässt sich der rätselhafte Spalt im Kreuz des T leicht durch den Luftspalt zwischen Rotor und Stator erklären", schrieb er – und deckte dann auch noch einen kleinen Fehler auf.

Hommage an Tesla

Denn statt des Querschnitts eines Wechselstrommotors habe Tesla den Querschnitt eines Gleichstrommotors gewählt, erklärt er. Die werden in den Tesla-Modellen allerdings gar nicht verbaut. Den vielen Tesla-Fans wird das aber herzlich egal sein.
Denn man muss auch dazu wissen: Sowohl Name als auch Logo sind zudem eine Hommage an den Physiker Nikola Tesla. Der 1856 in Kroatien geborene und 1943 in New York verstorbene Erfinder entwarf unter anderem einen Gleichstromgenerator, der ja im Logo unterkommt.