(dpa/AUTO BILD/KI) Im April 2024 verzeichnete der Automobilmarkt in der Europäischen Union einen Anstieg der Neuzulassungen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der neu zugelassenen Autos um 13,7 Prozent auf annähernd 914.000 Fahrzeuge. Diese Daten wurden von dem Branchenverband ACEA in Brüssel veröffentlicht. Nach einem Rückgang im März zeigte der April somit eine positive Entwicklung der Autoverkäufe.
Die Zuwächse waren insbesondere in den Kernmärkten wie Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien zu verzeichnen. Hier konnten die Automobilhersteller teils deutliche Steigerungen im Absatz ihrer Fahrzeuge feststellen.
Die Zusammensetzung der Neuzulassungen im April gestaltete sich wie folgt: Benziner und Hybridfahrzeuge bildeten mit knapp zwei Dritteln die Mehrheit der Neuzulassungen. Elektrisch betriebene Fahrzeuge machten etwa zwölf Prozent aus. Der Volkswagen-Konzern, zu dem Marken wie VW, Skoda, Audi, Seat, Cupra und Porsche gehören, konnte seine Position als Marktführer in der EU behaupten.
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Mobilitätsexperte Constantin M. Gall von der Unternehmensberatung EY kommentierte die Situation im Automobilsektor. Er merkte an, dass die aktuellen Entwicklungen im Widerspruch zu den geplanten Förderungen der Elektromobilität stünden und Anlass zur Sorge gäben. Statt eines kontinuierlichen Wachstums im Absatz elektrischer Fahrzeuge sei eine gewisse Rückkehr zum Verbrennungsmotor zu beobachten, "eine Renaissance des Verbrenners". Gall appellierte an die Politik, für mehr Planungssicherheit zu sorgen.
Insgesamt stieg die Zahl der Neuzulassungen seit Jahresbeginn um 6,6 Prozent. Bis April wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, wie die Angaben des ACEA zeigen.