Autosalon Paris 2010: Smart escooter
Smartes Zweirad

Auf zu neuen Ufern: Mit dem escooter will Smart auf dem Autosalon Paris 2010 junge Kunden überzeugen. Der Elektroroller lockt mit Smartphone-Einbindung und besonders vielen Sicherheitsfeatures.
- Stephan Bähnisch
Smart hat es spannend gemacht: Auf dem Autosalon Paris 2010 solle ein Elektroroller stehen, der forOne heißen werde, hieß es noch vor Kurzem, dazu gab es zwei Skizzen. Jetzt wissen wir mehr. Der Single-Stromer fürs Jungvolk hört tatsächlich auf den Namen escooter und soll der Lifestylemarke auch die Kundschaft sichern, die noch keinen Autoführerschein hat. Der escooter punktet mit typischen Smart-Attributen: kompakte Abmessungen, eigenständiges Design, niedrige Unterhaltskosten. Wobei der E-Roller in der Anschaffung keineswegs günstig werden dürfte. Das liegt nicht zuletzt an der üppigen Sicherheitsausstattung: Airbag, ein Antiblockiersystem ABS und ein Totwinkel-Assistent gehören zur Serie und schrauben die Kosten hoch.
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In Hinblick auf die junge Zielgruppe hat Smart dem Smartphone eine besondere Rolle eingeräumt: Es es dient als Steuer- und Kommunikationszentrale. Vor dem Start wird das Smartphone in eine eigens dafür entworfene Halterung in der Mitte des Lenkers eingesetzt und mit der Technik des Rollers vernetzt. Damit werden die Wegfahrsperre und Diebstahlschutz deaktiviert, erst dann kann der escooter gestartet werden. Auch Tachoanzeige oder die Reichweitenanzeige werden über das Smartphone angezeigt. Möglich macht es eine spezielle Smart Drive Kit App. Viele flotte Ideen also, die ihren Preis haben werden. Dazu hat sich Smart noch nicht geäußert. Spätestens da könnte dem Projekt escooter der Saft ausgehen.
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