Acht Autostaubsauger im Vergleich

Acht Autostaubsauger im Vergleich

Autostaubsauger: Test

Acht Akkusauger im Test

Egal ob Kekskrümel, Tierhaare oder der halbe Sandkasten – bei Dreck im Auto muss der Staubsauger ran. Aber welcher ist wirklich gut? AUTO BILD hat acht Akkusauger getestet!
Der Staubsauger ist für eine ordentliche Innenreinigung des Autos unverzichtbar. Doch nicht jeder Sauger ist gut fürs Auto geeignet. AUTO BILD hat acht Akkusauger auf den Prüfstand gestellt – vom günstigen Discounter-Modell für knapp 70 Euro bis zum Premium-2in1-Sauger für 585 Euro.

Staubsauger-Test: 2in1-Sauger oder Handsauger?

Der Test zeigt klar: In Sachen Saugleistung spielen die 2in1-Akkusauger in der oberen Liga. Sie sind nicht nur Handsauger, sondern sie können – mit einem Saugrohr ausgestattet – auch ganz normal als Bodensauger im Haushalt eingesetzt werden. Das ist praktisch. Vor allem Dyson und Bosch überzeugen hier auf ganzer Linie: Sie sind die einzigen Testkandidaten, die den Testschmutz fast komplett aufsaugen. Die rotierende Bürste des Dyson wirbelt den Schmutz regelrecht auf, nur minimale Reste bleiben im Teppich zurück. Die hervorragende Saugleistung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verhelfen dem Dyson zum Testsieg.
Allerdings hat die hohe Leistung auch ihren Preis: Fast 600 Euro muss man für den Premium-Sauger einplanen. Auch für andere 2in1-Akkusauger werden mehrere Hundert Euro fällig. Für einen reinen Autosauger eine ziemliche Stange Geld. Wer aber ohnehin seinen gewöhnlichen Bodenstaubsauger durch einen flexiblen Akkusauger ablösen will, der macht mit dem Dyson einen guten Deal.

Akkusauger praktisch fürs Auto

Soll es lieber der kompakte Staubsauger speziell für den Einsatz im Auto sein, haben Sie die Wahl zwischen einfachen Handsaugern und tragbaren Nass-/Trockensaugern. Toll: Der Kobold von Vorwerk und der WD1 von Kärcher können mit der Saugleistung der "Großen" durchaus mithalten. Alle anderen Kandidaten lassen deutlich mehr Schmutz zurück. Das ist vor allem schade beim Lidl-Sauger (Parkside), der deswegen nur auf dem letzten Platz landet. Sein Preis ist unschlagbar, und auf den ersten Blick machte der Akkusauger einen guten Eindruck – aber 18 Gramm Restschmutz im Teppich? Keine gute Leistung!

Der Vorwerk Kobold saugt superstark, hat aber leider keine Aufsätze im Lieferumfang. Die sollte man unbedingt dazukaufen!

Insgesamt sind die Handsauger durch ihr kleines Format und das geringe Gewicht etwas praktischer beim Saugen im Auto. Allerdings gibt es auch Ecken, die damit nicht so gut zu erreichen sind – da fehlt der flexible Saugschlauch. Der Ryobi hat immerhin eine ausziehbare Fugendüse, beim Preis-Leistungssieger von Vorwerk muss man darauf verzichten. Es sind weder Fugenaufsatz noch Polsterbürste dabei. Für eine ordentliche Innenreinigung sind die Aufsätze aber wichtig. Immerhin können sie für zehn Euro bei Vorwerk dazugekauft werden.
Ein Vorteil der Modelle von Kärcher, Dometic und Parkside: Sie haben nicht nur verschiedene Aufsätze im Lieferumfang, sie können auch nasssaugen. Das ist vor allem für die Polsterreinigung praktisch. Durch die großen Auffangbehälter können sie zudem etwas mehr Dreck aufnehmen als die kleinen Handsauger. Worauf man aber achten sollte: Nicht jedes Gerät hat einen Akku im Lieferumfang. Die Sauger von Kärcher und Ryobi haben Systemakkus. Sie müssen inklusive Ladestation hinzugekauft werden und sind deutlich teurer als die Sauger selbst. Dafür sind sie aber auch mit anderen Geräten der jeweiligen Marke kompatibel.
Autostaubsauger im Test
1. Dyson V11

Dyson V11

Preis: 585 Euro

AUTO BILD-Note: sehr gut

Nass-/Trockensaugen: nein / ja

Schmutzaufnahme: 118 g

2. Bosch Unlimited Serie 8 ProPower

Bosch Unlimited Serie 8 ProPower

Preis: 488 Euro

AUTO BILD-Note: sehr gut

Nass-/Trockensaugen: nein / ja

Schmutzaufnahme: 119 g

3. Phillips 7000 SpeedPro Max Animal

Phillips 7000 SpeedPro Max Animal

Preis: 349 Euro

AUTO BILD-Note: gut

Nass-/Trockensaugen: nein / ja

Schmutzaufnahme: 111 g

4. Vorwerk Kobold VC100

Vorwerk Kobold VC100

Preis: 129 Euro

AUTO BILD-Note: gut

Nass-/Trockensaugen: nein / ja

Schmutzaufnahme: 116 g

5. Kärcher WD1

Kärcher WD1

Preis: 150 Euro (inkl. Systemakku)

AUTO BILD-Note: gut

Nass-/Trockensaugen: ja / ja

Schmutzaufnahme: 115 g

6. Ryobi 18V Hand Vac

Ryobi 18V Hand Vac

Preis: 140 Euro (inkl. Systemakku)

AUTO BILD-Note: befriedigend

Nass-/Trockensaugen: nein / ja

Schmutzaufnahme: 113 g

7. Dometic Powervac PV 100

Dometic Powervac PV 100

Preis: 99 Euro

AUTO BILD-Note: befriedigend

Nass-/Trockensaugen: ja / ja

Schmutzaufnahme: 106 g

8. Parkside PNTSA 20-Li B1

Parkside PNTSA 20-Li B1

Preis: 70 Euro

AUTO BILD-Note: ausreichend

Nass-/Trockensaugen: ja / ja

Schmutzaufnahme: 102 g

So hat AUTO BILD getestet

Los ging's mit dem Faktencheck: Welche Aufsätze sind dabei? Was macht das Gerät für einen Eindruck? Dann starteten die Messungen. Zuerst wurde mit einem Anemometer die Geschwindigkeit der angesaugten Luft gemessen. Danach wurde die Lautstärke aus einem Meter Entfernung gemessen, einmal bei kleinster, dann bei höchster Stufe. Der Grenzwert der EU-Staubsauger-Verordnung liegt bei 80 Dezibel. Sie wurde von keinem Gerät überschritten, eines reizte sie aber aus. Anschließend wurden für jeden Staubsauger auf einem Teppich je 120 Gramm AUTO BILD-Testschmutz – bestehend aus feinem Quarzsand, gesiebter Blumenerde, Keks- und Salzstangenkrümeln – eingewalzt und das Testfeld mit den Testgeräten einmal längs und einmal quer abgesaugt. Vorher und nachher wurde gewogen, um die aufgenommene Schmutzmenge zu bestimmen. Außerdem folgte die optische Begutachtung. Zum Schluss der Praxistest im Auto: Kommt man in jede Ecke? Lässt sich mit dem Gerät bei wenig Platz im Innenraum gut agieren? Auch ein vollgekrümelter Kindersitz war Bestandteil des Test-Settings. Ebenfalls wichtig: das Entleeren. Einige Sauger kommen mit Filtertüte – das macht das Leeren einfach, verursacht aber gegebenenfalls Extrakosten. Bei den meisten Handsaugern müssen zunächst Staubfilter herausgenommen werden, was das Ausleeren etwas fummelig gestalten kann. Andere Sauger wie der Kärcher WD1 können sogar beides: Sie erlauben die Verwendung mit und ohne Beutel.
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