Bentley Flying Spur FL
Neue Front: Die größeren LED-Scheinwerfer sitzen außen, der Chromgrill steht aufrechter.
Bild: Werk
Bentley hat den Flying Spur komplett überarbeitet. Am 5. März 2013 feiert die zweite Generation der  Luxus-Sportlimousine auf dem Genfer Autosalon ihre Weltpremiere. Innen wie außen soll der Flying Spur noch sportlicher, noch luxuriöser und noch effizienter sein als sein Vorgänger. Optisch kommt der edle Brite nun tiefer und breiter daher – eine niedrigere Dachlinie, kraftvolle Hüften und eine über die gesamte Länge gezogene Feature-Linie lassen den Flying Spur tatsächlich dynamischer auftreten.
Der Chromgrill steht nun aufrechter, und auch die Scheinwerfer leuchten in neuer Form: Vorne sitzen nun die größeren Leuchten außen und die kleineren innen – vorher war es andersherum. Am Heck strahlen statt der bisherigen roten Klötze schlanke, horizontal angeordnete Rückleuchten, die sich flott in die neue Feature-Linie integrieren.
Bentley Flying Spur FL
Der Flying Spur ist mit feinstem Leder und edlen Hölzern eingerichtet. Picknicktische, Kühlschrank und Fernseher sind auch an Bord.
Bild: Werk
Innen gibt's, das überrascht wohl kaum, Luxus satt. Speziell für Bentley entwickelte Lederbezüge umschmeicheln die neuen, vielfach verstellbaren Sitze, zehn Quadratmeter handgearbeitetes Edelholzfurnier (aus nachhaltigem Anbau, versteht sich) schmücken den Raum, und die neuesten Enter- und Infotainmentsysteme sind genau wie Fernseher, Picknicktische und Kühlschrank an Bord. Mehr als 600 neue Teile will Bentley im Innenraum verbaut haben – lediglich die Sonnenblenden, Türgriffe, Armlehnen und einige Schalter am Armaturenbrett wurden vom Vorgängermodell übernommen.
Bentley Flying Spur FL
In 4,6 Sekunden geht's auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 322 km/h.
Bild: Werk
Auch unter der Haube hat sich etwas getan. Zwar steckt dort der altbekannte 6,0-Liter-W12-Motor mit 48 Ventilen und Doppelturboaufladung. Er wurde jedoch überarbeitet und leistet nun in der neuen Version 625 PS bei 6000 U/min und überwältigende 800 Nm Drehmoment, die bereits ab 2000 Touren verfügbar sind. Dank dieser brachialen Kraft und der zackigen Achtgangschaltung von ZF geht es in 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100; Schluss ist erst bei 322 km/h – schneller und stärker ist sonst kein Bentley. Und auch nicht so genügsam: 14,7 Liter Sprit sollen auf 100 Kilometer reichen.