Indiens größter Autohersteller Tata bringt sein jüngst in Neu Delhi vorgestelltes Billigauto Nano möglicherweise mit Hilfe von Kooperationspartner Fiat auf den europäischen Markt. Firmenboss Ratan N. Tata bestätigte in einem Interview mit dem italienischen Magazin "Automobilismo" Überlegungen seines Konzerns, das billigste Auto der Welt (Basisversion umgerechnet rund 1700 Euro) auf dem Alten Kontinent einzuführen. Zur Möglichkeit, die bisherige Zusammenarbeit mit Fiat auf den vielbeachteten Winzling auszubauen, sagte der 70-Jährige, er werde dazu das Gespräch mit Fiat-Chef Sergio Marchionne suchen. Wie eine Hilfe von Seiten der Italiener genau aussehen könnte, wurde nicht erläutert.
Aus Turin wurde die Meldung bislang nicht kommentiert. In der Vergangenheit hatte Fiat den Indern bereits technische Unterstützung versprochen, sollte der $(LB388637:Kauf der Marken Jaguar und Land Rover)$ zu einem Abschluss kommen.