BMW 530i mit Hybrid
Spar-Getriebe aus Schottland

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Bei der Fußball-EM schauen die Briten zu, dafür haben sie die Hybrid-Technologie weiterentwickelt. Mit Hydraulikpumpe, Radnabenmotor und Gasbehälter als Energiespeicher.
Bild: Werk
Ein von der schottischen Firma Artemis auf hydraulischen Hybridantrieb umgebauter BMW 530i spart im Vergleich zum Serienfahrzeug im Stadtverkehr 50 Prozent Treibstoff. Der CO2-Ausstoß reduzierte sich insgesamt – Autobahnfahrten mitgerechnet – um 30 Prozent. Dabei wurden Getriebe und Achsantriebe durch eine Hydraulikpumpe und zwei hydraulische Radnabenmotoren ersetzt. Zwischen Pumpe und Motoren speichert ein Gasbehälter Energie, die beim Bremsen gewonnen wird. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Hybrid-Systemen mit Elektromotor und Batterie sollen in längerer Haltbarkeit, weniger Gewicht und niedrigeren Kosten liegen.
Entwickelt wurde die Technologie in 22-monatiger Forschungsarbeit, unterstützt vom Transport- und Verkehrsministerium. Die weltweiten Rechte zur Anwendung dieser Antriebsart sicherte sich Bosch Rexroth, Technologieführer in Sachen Antriebs- und Steuerungstechnik.
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