BMW CAT/FAST: Vorschau neue Modelle
Ist das noch ein BMW?

Diese kantigen Typen tragen die Codenamen CAT und FAST und werden von BMW in Zukunft tatsächlich gebaut. Das Besondere an ihnen: Sie haben Vorderradantrieb und quer eingebaute Motoren.
- Georg Kacher
Stimmige Produkte, glänzende Verkaufszahlen – BMW badet im Erfolg. Wenn das so bleiben soll, muss die Marke wachsen. Und zwar nach unten, in kleinere Fahrzeugklassen, die BMW UKL nennt. Denn hier sind die Münchener derzeit nur mit Mini präsent. Das Konzept: Um in der Klasse zwischen VW Polo und Golf Fuß zu fassen, müssen Bayern-Fans eine Kröte schlucken – den Vorderradantrieb. Die Vorteile: Zusammen mit quer eingebauten Motoren schafft Vorderradantrieb mehr Raum, ein Schwachpunkt der aktuellen 1er-Reihe wäre damit vom Tisch. Technisch für BMW kein Problem, dank Mini haben die Ingenieure viel Erfahrung. Bleibt die Frage: Ist das noch BMW?
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Der FAST ist für 2015 geplant und soll als sportlicher Minivan im Revier des VW Touran wildern.
Bild: Larson
Fazit
Für BMW ist es ein mutiger Schritt, in Zukunft auf Vorderradantrieb, Quermotoren und Dreizylinder zu setzen. Die Vorteile des Prinzips überwiegen zwar: Er lässt sich preiswerter bauen, schafft Platz im Innenraum und ermöglicht eine größere Varianten-Vielfalt. Für die Fans der Marke stellt sich aber ernsthaft die Frage, ob die bayerischen Wagen dadurch ihren Charakter verlieren und verwechselbar werden.
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