BMW FAST: Vorschau
Der kleine Bruder des BMW X1

BMW rüstet ab: Die 1er-Reihe wird ab 2014 nach unten ausgebaut – mit Front- und Allrad statt mit Heckantrieb. 2016 kommt mit dem FAST der kleine Bruder des X1.
- Georg Kacher
FAST – der Name ist Programm. Nein, das hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun. FAST steht vielmehr für Family Activity Sports Tourer. Was das ist? Eine Mischung aus VW Touran, Audi und Mercedes B-Klasse, garniert mit einem Schuss X1 und Q3, abgeschmeckt mit einer Prise Range . Dieser BMW will Nutzwert, Sportlichkeit und Lifestyle auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Und das zu einem Preis, der deutlich unter dem des X1 liegt. Deshalb steht auch diesmal der xDrive-Vierradantrieb nur in der Aufpreisliste. Die Basisversion des FAST heißt sDrive und konzentriert sich auf die Vorderräder.
Überblick: Alle News und Tests zu BMW

Bild: Larson
Weitere spannende Neuheiten auf den Erlkönig-Seiten von autobild.de

Bild: Werk
Dabei soll zunächst die Lamellenkupplung des Mini Countryman reibungs- und gewichtsoptimiert weiterentwickelt werden. In einem zweiten Schritt wird man sich ansehen, welche Erkenntnisse beim Aufbau des neuen Rallyeautos auf Mini-Countryman-Basis in die Serie einfließen können. Noch offen ist beispielsweise das Getriebethema. Der Handschalter ist gesetzt. Doch beim Automaten deutet sich eine zweigleisige Lösung an: für komfortbewusste Exportmärkte die klassische Wandlerautomatik und für Europa ein Doppelkupplungsgetriebe. Natürlich dürfen sich Modelle wie BMW FAST und Mini MAT nicht nur im Detail unterscheiden. Schließlich ist das Modulkonzept so ausgelegt, dass zwei unterschiedliche Karosserien auf derselben Architektur profitabel darstellbar sind. Für den FAST bedeutet das ein deutlich sportlicheres Design mit einer coupéhafteren Dachlinie, einem etwas längeren hinteren Überhang und einer hochwertigeren Sitzanlage.
Aus Gründen der Differenzierung haben die Münchner lange mit Schiebetüren geliebäugelt, doch jüngste Insider-Informationen lassen eher auf konventionell angeschlagene Einstiegsluken schließen. Statt dessen will man über die Gestaltung der C-Säule und des Dachbogens eine eigenständige Optik schaffen. Für die xDrive-Typen ist außerdem eine leicht rustikale Ausprägung im Stil der Audi Allroad im Gespräch. Zum Allrad-Paket gehören auf Wunsch Schlechtwege-Paket, Unterfahrschutz, Zusatzscheinwerfer und Offroad-Navigation mit Routenspeicher. Natürlich werden Fahrwerk, Lenkung, Bremse, Kraftübertragung und Elektronik markenspezifisch abgestimmt, doch der wichtigste Unterschied zwischen BMW und Mini betrifft – zumindest vorläufig – die Triebwerke. Mini setzt nämlich auf Dreizylinder-Diesel und -Benziner mit je 1,5 Liter Hubraum, die Leistungsspanne reicht von 75 bis 184 PS.
Für den etwas schnelleren und insgesamt dynamischeren FAST haben dagegen Vierzylinder Priorität. Auch hier will BMW mit nur einem Hubraum die komplette Bandbreite abdecken. Die neuen 2,0-Liter-Aggregate haben als Benziner 150, 184 oder 218 PS. Zu stark für ein kompaktes Auto? Dann bleibt der Dreizylinder, von dem es 2013 eine schärfere BMW-Version geben wird.
Service-Links