BMW i3: Preis, Gebrauchtwagen, Reichweite

Dieser BMW i3 mit wenig Kilometern kostet unter 17.000 Euro

Ein neuer BMW i3 kostet fast 40.000 Euro. Dieser Gebrauchtwagen ist für 16.960 Euro zu haben. Ein guter Einstieg in die E-Mobilität? Alle Details!
Die hohen Preise für Elektroautos hinderten viele Autofahrer bisher am Einstieg in die E-Mobilität. Kein Wunder, bei beispielsweise fast 40.000 Euro, die ein neuer BMW i3 aktuell kostet. Dabei geht es auch deutlich günstiger, wenn man sich nach einem gebrauchten E-Auto umschaut. In Albbruck (Baden-Württemberg, direkt an der Schweizer Grenze) bietet ein Händler gerade diesen interessanten gebrauchten BMW i3 an. Das inserierte Auto wurde im Dezember 2015 zum ersten Mal zugelassen und hat bisher erst überschaubare 22.200 Kilometer abgespult. Der i3 hatte laut Anzeige zwei Vorbesitzer und war weder als Taxi noch als Mietwagen im Einsatz. Sein Elektromotor leistet 170 PS. Damit ist der kompakte E-BMW rund 150 km/h schnell – bei gewaltiger Beschleunigung. Die realistische Reichweite dieser Generation i3 betrug beim Stapellauf zirka 150 Kilometer. In den vergangenen beinahe fünf Jahren könnte sie etwas gelitten haben. Allerdings sollte sich der Verlust bei der vergleichsweise geringen Laufleistung des angebotenen i3 in Grenzen halten.

BMW i3 mit nur 22.200 Kilometern

Der inserierte BMW i3 macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Auf den Fotos sind keine Schäden zu erkennen.

Darüber hinaus beschreibt der Händler den BMW als unfallfrei und scheckheftgepflegt. 16.960 Euro soll er kosten, inklusive Mehrwertsteuer und Gebrauchtwagengarantie beim Kauf über den AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt. Der Käufer bekommt den i3 mit frischem TÜV. Die Passagiere können sich über allerlei Annehmlichkeiten an Bord freuen. Neben Klimaautomatik und Sprachsteuerung gehören unter anderem eine Traktionskontrolle, Bluetooth, CD und MP3 sowie ein Navigationssystem, eine Freisprechanlage und futuristisch designte Alufelgen zum Paket.

Gutes Testergebnis nach 100.000 Kilometern

Dieser BMW i3 hat im AUTO BILD-Test schon mehr als 100.000 Kilometer abgespult.

Stellt sich die Frage, wie viel man mit einem gebrauchten BMW i3 falsch machen kann. AUTO BILD hat von 2014 bis 2015 einen i3 mit Range Extender über die 100.000 Kilometer Dauertest-Distanz geschickt. Dabei überzeugte die Redaktion vor allem das Gesamtpaket. Power und Antritt waren sensationell, die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber am Ende doch unkompliziert. Die Fahreigenschaften zeigten etwas übersensibel und windanfällig, aber insgesamt sehr ordentlich. Zu Anfang des Marathon-Tests holte der i3 bei idealen Bedingungen maximal 167 Kilometer Reichweite aus seinen Akkus. Am Ende hatten die Energiespeicher noch 82 Prozent Kapazität. Das ist akzeptabel. Vor allem, weil BMW für den Energiespeicher kostenfreie Sachmängelbeseitigung auf den ersten 100.000 Kilometern oder für längstens acht Jahre verspricht.

Dauertest-i3 mit geringer Mängelquote

Die Probleme hielten sich in Grenzen, meist tat der Stromer klaglos seinen Dienst. Nur die Ladekabel entpuppten sich als echte Schwäche. Die anfällige erste Kabelserie ist bei BMW bekannt. Nach 75.263 Kilometern streikte das Kabel für den Hausanschluss. Vom blauen Schnellladekabel gingen gleich zwei kaputt, machte jeweils 284 Euro für Ersatz. Autsch! Die Kosten für die Wartungen fielen zudem höher aus als erwartet. Alle 30.000 Kilometer musste der BMW in die Werkstatt. Das machte die Redaktion im Schnitt jeweils um 350 Euro ärmer. Dennoch fährt der i3 weiter! Nach 100.000 Kilometern waren das Lenkrad abgegriffen, ein Rückstrahler der Beifahrertür gebrochen und der Staubschutz der vorderen Stoßdämpfer eingerissen. Eine solch geringe Mängelquote müssen andere Autos erst mal nachmachen. Hier gibt es weitere gebrauchte BMW i3 mit Garantie!
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