Die Feuerwehr im Süden der Niederlande griff bei einem Fahrzeugbrand in einem BMW-Autohaus in Breda zu einem ungewöhnlichen Mittel. Die Brandweer Midden- en West-Brabant stellte fest, dass sich der brennende BMW i8 auf üblichem Weg nicht löschen ließ. Deshalb füllten die Brandbekämpfer einen großen Container mit Löschwasser und versenkten den Hybriden 24 Stunden lang bis zur Dachkante darin. Als der BMW nach dem Bad wieder auf dem Pflaster stand, saugte die Feuerwehr das Wasser auf und entsorgte es. Der Auslöser für den Fahrzeugbrand ist bisher nicht bekannt.

Kettenreaktion kann Feuer immer wieder entzünden

BMW i8: kuriose Löschaktion
Fast verschwunden: Bis zur Dachkante versank der BMW i8 im Löschwasser.
Grund für die Aktion: Der BMW i8 ist zwar kein reines Elektrofahrzeug, hat aber einen Lithium-Polymer-Akku aus 96 Batteriezellen an Bord. Brennt eine Zelle, besteht die Gefahr, dass die Hitze in dieser Zelle weitere Batteriezellen entzündet. Eine beschädigte Zelle kann außerdem in einer Art Kettenreaktion elektrische Kurzschlüsse auslösen, die das Feuer immer wieder neu entzünden. Um das zu verhindern, muss der beschädigte Akku eines E-Autos dauerhaft gekühlt werden. Darauf ist ein durchschnittliches Löschfahrzeug mit 2000 Litern Löschwasser an Bord nicht vorbereitet. Zum Löschen eines Tesla Model S etwa werden rund 11.000 Liter Wasser gebraucht. Daher das Tauchbad für den i8.