BMW M3: Rückblick auf 30 Jahre
Liebe geht durch den Wagen

1986 initiiert die M GmbH mit dem M3 E30 ihre größte Legende, vier Jahre später setzt sie ihr das erste von nunmehr fünf Denkmälern. Die Geschichte des BMW Sport-M3.
- Manuel Iglisch
Wir schreiben das Jahr 1981. Der M1 rollt auf die Zielgerade seiner Karriere, die R80 G/S startet in ihre Auftaktsaison, begründet damit den Frühling der Münchner Enduro-Tradition; der 75 PS starke 315 dockt als neuer Einstiegsmotor an die erste Generation der 3er-Familie an, während Motorenpapst Paul Rosche zur gleichen Zeit schon die Topmotorisierung des Nachfolgers auf seinen Prüfstand schnallt. Es ist die Initialzündung einer Legende, die sich damals in seinen Hallen vollzieht. Der Ursprung eines Kürzels, das Motorsportgeschichte schreiben und zum Leitbild einer ganzen GmbH avancieren soll.
Die guten Gene der M3-Geschichte liegen im Tourenwagensport

Vater der M3-Legende: Mit dem E30-Tourenwagen feierte BMW in den 1980ern Rennsporterfolge.
Bild: Werk
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Mit der ersten Evolutionsstufe startet der M3 richtig durch

Heißer Straßensportler: In der Evo-Variante erstarkt der erste M3 auf ordentliche 238 Vierzylinder-PS.
Bild: Werk
Die zivilen Spitzenmodelle des M3 sehen Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download imOnline-Heftarchiv.
Fazit
Die Faszination der Sport-M3s wurzelt in einem wahren Heißsporn der Achtziger, führt sich fort als grüner Faden, manifestiert den Leichtbaugedanken in einer röhrenden Legende, forciert sich zum Motorsport für die Straße, ehe der M4 GTS all das nun in einem vereint. Für sich genommen ist er schlicht der extremste M aller Zeiten, im Kontext seiner Ahnen jedoch ist er ein Best-of aller Dekaden. Fahraktiv wie der GTS, querkraftgestählt wie der CSL, sinnlich wie der GT und rabaukig wie einst der Sport Evo.
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