Der BMW M5 E39. Schon von Werk aus ein echter Traumwagen, doch dieses spezielle Exemplar ist ein echtes Einzelstück – aus gleich mehreren Gründen. Denn nicht nur handelt es sich hierbei um den einstigen Privatwagen des ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch, auch der Motor ist besonders. Denn in der Überschrift handelt es sich keineswegs um einen Schreibfehler: In diesem handgerissenen E39 ist ein W10 verbaut.
BMW M5 W10
Von außen ist nicht zu erkennen, dass es sich hierbei wohl um den ungewöhnlichsten E39 überhaupt handelt.
Bild: GDM Motors

Und während sich beispielsweise der W16-Motor durchgesetzt hat – insbesondere bei Modellen von Bugatti – ist es beim W10 bei einem echten Einzelstück geblieben. Zumindest, wenn es um eingebaute und fahrbare Motoren geht. Denn hin und wieder sickern Gerüchte zu weiteren Prototypen durch. Und auch der W12 ist wesentlich bekannter als sein Bruder mit zwei Zylindern weniger.
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Dieser setzt sich in VW-Kreisen aus zwei der beliebten VR6-Motoren zusammen. Und der W10? Der wurde aus zwei VR5-Motoren gebaut – ebenfalls unbekannter als der VR6. Wir halten also fest: Wer bisher dachte, dass der E60 der erste 5er mit zehn Zylindern war, liegt falsch. Doch natürlich ist der viel populärer – und vor allem handelte es sich um einen V10, den es serienmäßig gab.
BMW M5 W10
Ein wirklich einzigartiger Anblick: ein Zehnzylinder-W-Motor!
Bild: GDM Motors

Und dieses besondere Fahrzeug steht nun bei GDM-Motors in Belgien zum Verkauf. Der Preis? Unbekannt. Aber was wir wissen ist, dass der 5,0-Liter-W10 im E39 500 PS und 550 Nm maximales Drehmoment leisten soll. Bleibt nur noch die Frage: Wieso eigentlich ein BMW als Träger, wenn der Motor doch von VW stammt? Kurz gesagt: Ein passendes und markeneigenes Fahrzeug stand zu dem Zeitpunkt einfach nicht zur Verfügung, da griff man auf den BMW zurück.