BMW M5 Ring-Taxi Screenshot
Eine Fahrt durch die "Hölle": So wirbt BMW für sein Ring-Taxi.
Das vielleicht weltschnellste Taxi hat auf dem Nürburgring erneut einen spektakulären und besonders peinlichen Crash hingelegt. Am Sonntagvormittag (3. August 2014) verlor der Fahrer des Ring-Taxi BMW M5 im zweiten Abschnitt der berüchtigten Brünnchen-Kurve die Kontrolle über den schneeweißen Fünftürer, das Heck brach nach links aus, und in einer Staubwolke trug es das Auto über die rechte Fahrbahnbegrenzung frontal in die Leitplanke. Erkennbar wurde die Front eingedrückt, ein allerdings angesichts des Videos aber überschaubarer Schaden. Der Fahrer wurde offenbar nicht verletzt, von Mitfahrern ist nichts bekannt.

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Erneut wurde der Nürburgring seinem Ruf als "Grüne Hölle" gerecht, denn regelmäßig überschätzen Fahrer die Tücken des Nürburgrings und büßen für ihren Übermut mit Blechschäden am eigenen Fahrzeug. Ungewöhnlich ist, dass dies einem Fahrer des Ring-Taxis passiert, denn am Steuer der schnellen Kraftdroschke sitzen professionelle Fahrer mit Rennerfahrung. Ob der rote Porsche GT2, der zwei Wagenlängen hinter dem BMW hing, eine Rolle gespielt haben mag? Reine Mutmaßung. Rein von Bildern her macht es den Anschein, als wäre der Fahrer klassisch zu schnell in die Kurve gegangen, das Heck übersteuerte und der Fahrer konnte den Wagen nicht wieder einfangen. 

Schon mal gecrasht: Ring-Taxi geschrottet

Erst im Dezember 2013 war das Ring-Taxi kurz vor der "Hohen Acht", zwischen Kilometer 14 und 15, in einer schnellen Linkskurve schwer gecrasht. Damals saß BMW-Werksfahrer Harald Grohs am Steuer. BMW entlastete seinen Fahrer: "Der Fahrer musste einem anderen Fahrzeug ausweichen und geriet auf den Grünstreifen. Dort konnte er das Auto nicht halten." Der Fahrer habe vorbildlich reagiert, verletzt wurde niemand. Der Unglücksverursacher wurde nicht gefunden.