Auf der CES in Las Vegas dreht sich alles um Unterhaltungselektronik. Kein Wunder, dass BMW genau diesen Rahmen nutzt, um eine besondere Art des Rear-Seat Entertainments vorzustellen, den "BMW Theatre Screen". Das Display für die zweite Reihe soll neue Maßstäbe für die Unterhaltung von Fond-Passagieren setzen, ist aktuell aber noch eine Studie. So soll nach BMW die Zukunft der Unterhaltung auf der Langstrecke aussehen.
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Über 31 Zoll groß, 8k-Auflösung und ein Format von 32:9. Der neue Monitor für die zweite Reihe bei BMW zeigt sich wenig bescheiden. Die private Kinolounge für Oberklassemodelle ist dank 5G-Konnektivität mit Smart-TV-Funktionen ausgestattet und arbeitet mit dem Betriebssystem Amazon Fire OS. Die Software des US-Tech-Giganten erlaubt eine Anbindung an die Fire TV-Funktionen samt Alexa, außerdem bietet sie eine simple Schnittstelle zu unterschiedlichen Streamingdiensten und somit an hochwertige Videoinhalte. Bei der Realisierung bedienten sich die Münchner aber nicht nur bei Amazon, die Bayern und Amerikaner arbeiteten hier eng zusammen. Je nach Einsatzzweck können einzelne Bereiche des Displays unterschiedlich genutzt werden. So wird ein Seitenverhältnis von 16:9, 21:9 und den vollen 32:9 ermöglicht.

Mechanismus lässt Neigung und Wegklappen des Displays zu

Wird der Theatre Screen nicht benötigt, fährt er unter das Dach ein und gibt so die Sicht nach vorne frei. Auch sonst lässt sich durch die Konstruktion im Dachhimmel die Neigung des Touchscreens anpassen. Dafür müssen die Passagiere aber keine Verrenkungen machen, neben den Bedienflächen am Rand der Displayeinheit lässt sich das System auch über Touchscreens in den Türgriffen steuern. Für den richtigen Sound beim Blockbuster gucken, sorgt eine Surround-Soundanlage von Bowers & Wilkins.

BMW 7er
Das Display könnte Teil der Sonderausstattung des kommenden 7ers werden. BMW schweigt hierzu.

Feature vermutlich für den kommenden 7er

Selbstverständlich ist ein solches Feature nur den höheren Fahrzeugklassen und hier speziell der Oberklasse vorbehalten. Deshalb ist ein möglicher Serieneinsatz der Technik im kommenden BMW 7er denkbar. AUTO BILD konnte den Monitor bereits in einem großen getarnten BMW mit verstellbaren Einzelsitzen im Fond ausprobieren. BMW äußerte sich zwar nicht, um welches Fahrzeug es sich hier gehandelt hat, aber mit großer Wahrscheinlichkeit war es ein 7er Prototyp. Ob die Touchscreens in den Türgriffen nur in Verbindung mit dem Theatre Screen ihren Weg in die Limousine schaffen, oder ob alle Modelle in den Genuss dieses Features kommen, ist bislang aber reine Spekulation. Einen konkreten Zeitpunkt für die Markteinführung einer serienreifen Version des monströsen Touchscreens nennt BMW noch nicht. Die kommende Generation des Münchner Flaggschiffs soll aber bereits 2022 gezeigt werden, dann vielleicht optional auch mit dem 31-Zoll Bildschirm für den Fond.