Sind Sie BMW-Fan? Oder wenigstens Autoliebhaber? Lassen Sie uns das Haupt senken, die Hände falten und leise Abschied nehmen. Vom wunderbaren Reihensechszylinder-Saugmotor, den es aus München bald nicht mehr geben wird. Von einer Marke, deren DNA einmal der Bau kultiviert-sportlicher Autos für Enthusiasten war. Mit einem so wertvollen Erbgut geht man behutsam um. Gerade in Zeiten, die tiefgreifende Veränderungen und mutige Weichenstellungen erfordern ("Project i"). Denn deren Erfolg ist ungewiss.

Übersicht: Alles zu den Marken BMW und Mini

Redakteur Autobild
AUTO BILD- Redakteur Matthias Moetsch.
Bild: Dirk Hartmann
Auch BMWs Submarke Mini muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie lieber Produkte für Autoliebhaber oder für Aufschneider bauen will. Das maximale Auspressen der Mini-Markengene bringt überteuerte Zwerge (Coupé) und aufgedunsene Kartoffeln (Countryman) hervor. Fehlen nur noch zwei Nischengefährte für den Großstadteinsatz: Der Mini Müllman als Sammelfahrzeug, wenn 2015 die neue Wertstofftonne kommt. Und als urbane Allzweckwaffe der Mini Sauberman – mit Asphaltbürste und Hundekotsauger. Bestätigt hat BMW die Typen nicht. Beten wir, dass dies so bleibt.