Brabus 900 Rocket R "1 of 25": Porsche 911 Turbo S Coupé
Brabus tunt Porsche Turbo S auf 900 PS
900 PS, 1000 Nm und auf 25 Stück limitiert: Mit dem 900 Rocket R stellt Brabus einen Über-Sportler auf Porsche-Turbo-Basis auf die Räder. Die Infos!
Bild: AUTO BILD
Wenn es einen Hersteller gibt, der dafür steht, Autos radikal auf links zu drehen und das Maximum an Leistung aus ihnen herauszuquetschen, dann ist es Brabus.
Die ursprünglich auf Mercedes spezialisierte Tuning-Schmiede aus Bottrop hat sich in der jüngeren Vergangenheit immer häufiger auch anderen Marken zugewandt, so auch Porsche. Und nach dem Brabus 820 folgt jetzt der 900 Rocket R "1 of 25", die stärkste Ausbaustufe von Brabus. Basis für die PS-Maschine ist ein 911 Turbo S der Baureihe 992.
Wie für die Tuner aus dem Pott üblich ist auch hier der Name Programm. Bedeutet: Der Über-Elfer ist streng limitiert auf 25 Modelle, die Leistung des 3,8 Liter-Sechszylinders liegt standesgemäß bei 900 PS und maximal 1000 Nm Drehmoment. Diese Urgewalt sorgt natürlich auch für ordentlichen Vortrieb, nach nur 2,5 Sekunden fällt die 100er-Markt (ein serienmäßiger Turbo S braucht 2,7 Sekunden), Tempo 200 erreicht der Porsche aus dem Stand nach nur 7,2 Sekunden. Erst bei 340 km/h schiebt einem die Elektronik einen Riegel vor, um die Reifen zu schonen, wie es heißt.
Das Heck protzt mit fettem Diffusor in Sichtcarbon, eine Sportabgasanlage mit vier 100 Millimeter-Endrohren rundet die Optik ab.
Bild: Brabus
Wer Brabus kennt, weiß aber ganz genau, dass sich die Bottroper nicht nur mit Leistungssteigerungen befassen. Nein, auch die Optik des Sportlers bleibt nicht unangetastet und bekommt zahlreiche Details, die dem Design und der Aerodynamik dienen.
Kotflügelverbreiterung und viel Sichtcarbon
Das Material der Wahl ist – wie soll's auch anders sein — Carbon. Davon findet sich rund ums Auto jede Menge. Angefangen bei der neu gestalteten Frontschürze mit gewaltigen Atemschlitzen, an der Seite geht's mit fetten Radhausentlüftungen, Seitenschweller und Spiegelkappen aus Kohlefaser weiter. Dazu kommt die Brabus-"Widestar"-Verbreiterung zum Einsatz, sorgt hinten für größere Öffnungen für die Ladeluftkühler.
Mischbereifung mit 21 Zoll vorne und 22 Zoll hinten, dazu gibt's Aeros-Disk in den Felgen.
Bild: Brabus
Passend dazu verbauen die Tuner Mischbereifung mit 21-Zoll-Felgen an der Vorderachse und 22 Zoll hinten, für genügend Grip sorgen 255er-Reifen vorne und fette 335er-Schlappen auf der Hinterachse. Besonders: Auch bei den Rädern wurde nicht an Carbon gespart, Aero-Disks verfeinern die Optik der Fünf-Doppelspeichen-Felge – was auch wieder der Aerodynamik dient. Ein neues Fahrwerk mit Gewindeverstellung lässt den Über-Porsche näher an den Asphalt rücken.
Die Heckpartie wird unterstrichen von einem fetten Diffusor in Sichtcarbon, zudem gibt's eine neue Abgasanlage mit vier 100 Millimeter großen Endrohren, die für standesgemäßen Sound zuständig sind. Der Heckspoiler steht jetzt steiler an, was dem Anpressdruck zugute kommt. Zahlreiche Brabus-Logos und -Schriftzüge weisen zusätzlich darauf hin, dass die Bottroper am Werk waren.
Typisch für Brabus: Der gesamte Innenraum ist in Leder gekleidet, hier mit Wabensteppung, der Dachhimmel ist mit Alcantara bezogen.
Bild: Brabus
Weiter geht's im Innenraum: Farblich ganz in Schwarz gehalten und mit viel Leder präsentiert sich das Cockpit des Elfers, mit Ziernähten in Rautensteppung. Auch die Fußräume sind üppig in Leder ausgekleidet, einzig der Dachhimmel ist in schwarzem Alcantara gehalten, die Zierelemente sind erwartungsgemäß aus Sichtcarbon.
Über 500.000 Euro für den Rocket-Porsche
So viel Exklusivität ist natürlich nicht ganz billig. Insgesamt 25 Modelle des 900 Rocket R wird Brabus an Kunden verkaufen, der Preis beträgt dabei 549.185 Euro. Immerhin: In Deutschland ist die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent bereits in den Kaufpreis inbegriffen.
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