Brabus Bodo Cabriolet: Tuning
Nach dem spektakulären Coupé legt Brabus mit der Cabrio-Version nach

Das Brabus Bodo Cabriolet macht aus dem ohnehin spektakulären Coupé einen offenen 1000-PS-Gran-Turismo. Doch die zusätzliche Frischluft hat ihren Preis!
Bild: Brabus
Der vor rund drei Monaten vorgestellte Brabus Bodo auf Basis des Aston Martin Vanquish ging im Netz viral. Das Coupé sorgt auf Social Media regelmäßig für Aufsehen und lässt Auto-Fans staunen. Wie will der Tuner aus Bottrop das noch toppen? Die Antwort darauf präsentierte Brabus jetzt auf der Monterey Car Week in Pebble Beach: das Brabus Bodo Cabriolet.
Der offene Bodo
Abgesehen vom Dach, gleicht das offene Schwestermodell dem Coupé. Die Karosserie besteht weiterhin aus Carbon und lässt den Aston Martin Vanquish als Basis optisch nahezu vergessen. Vorne dominieren der riesige Kühlergrill mit vertikalen Streben, schwarze Lufteinlässe und die eigenständigen Matrix-LED-Scheinwerfer.

Die Front trägt einen auffälligen Grill mit 13 vertikalen Lamellen.
Bild: Brabus
Am Heck sitzt der bekannte aktive Carbon-Spoiler, der bei starken Bremsmanövern jenseits von 140 km/h sogar als Air Brake fungiert. Dazu kommen auffällige LED-Rückleuchten, ein mächtiger Diffusor und die markanten, übereinander angeordneten Titan-Endrohre.

Am Heck blitzen die Titan-Doppelendrohre aus dem Diffusor hervor.
Bild: Brabus
Das Cabriolet wird im hellen Farbton "Silk Stone" und im klassischen "Piano Black" angeboten, das bereits vom Coupé bekannt ist. Passend dazu gibt es ein zweifarbiges Jacquard-Stoffverdeck in Schwarz und Grau, das eine invertierte 77 als Hommage an das Brabus-Gründungsjahr 1977 trägt. In weniger als 15 Sekunden soll sich das faltbare Dach öffnen und schließen lassen.

Das invertierte 77-Motiv auf dem Verdeck gilt als Hommage an das Gründungsjahr (1977) der Tuning-Schmiede durch Bodo Buschmann.
Bild: Brabus
V12 mit 1000 PS und 1200 Nm
Unter der langen Motorhaube arbeitet der gleiche Motor wie im Coupé. Der 5,2-Liter-V12-Biturbo bringt es auf satte 1000 PS und 1200 Nm Drehmoment. Die Kraft gelangt über eine Achtgang-Automatik ausschließlich an die Hinterräder. Trotz des offenen Aufbaus sprintet das Bodo Cabriolet in nur 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die 200-km/h-Marke fällt nach 8,5 Sekunden, 300 km/h sind nach 23,9 Sekunden erreicht. Schluss ist erst bei elektronisch abgeregelten 360 km/h.
Passend zur Leistung verbaut Brabus 22 Zoll große Schmiederäder mit speziell abgestimmten Pirelli-P-Zero-Reifen. Das adaptive Fahrwerk mit Aluminium-Stoßdämpfern bietet fünf Fahrmodi, die vor allem auf sportliche Performance ausgelegt sind. Zusätzlich verfügt das Cabriolet über ein Liftsystem, das die Karosserie bei Bedarf um rund 25 Millimeter anheben kann.

Das Convertible steht auf 22-Zoll-Monoblock-Z-GT-Schmiederädern.
Bild: Brabus
Innenraum in typischer Brabus-Manier
Im Innenraum bleibt die Aston-Martin-DNA zwar erkennbar, aber Brabus verpasst dem Bodo Cabriolet seine ganz eigene Handschrift. Die Silk-Stone-Version setzt das helle Exterieur konsequent im Cockpit fort. Leder und Carbon-Applikationen sorgen für eine nahezu monochrome Optik. Besonders markant ist die Brabus-typische "Shell"-Steppung, die sich über Sitze, Fußraum und Gepäckabteil zieht.

Im Innenraum setzt sich das helle Design der "Silk Stone"-Lackierung von außen fort.
Bild: Brabus
Dazu kommen Carbon-Schaltwippen, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad sowie zahlreiche Brabus-Logos und Masterpiece-Plaketten. Selbst die Fahrzeugschlüssel und die mitgelieferte Weekender-Tasche sind farblich auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt.
Teurer als das Bodo-Coupé
Doch nicht nur bei der Optik hat Brabus noch einen draufgesetzt, sondern auch beim Preis. Für die offene Version müssen Kunden noch mal 77.000 Euro im Vergleich zum Gran Turismo Coupé drauflegen. Satte 1.077.000 Euro veranschlagt der Tuner für seine neueste Kreation. So spektakulär das Bodo Cabriolet ist, so spektakulär fällt auch der Preis aus. Weltweit entstehen lediglich 77 Exemplare des offenen Bodo.
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