Brompton-Faltrad Superlight: Praxis-Check
Klein, schnell, leicht und teuer: Klapprad im Check

Das Brompton Faltrad ist fast Kult und überall bekannt. In der Superlight-Variante spart man knapp ein Kilo an Gewicht – dafür zahlt man allerdings ordentlich drauf. Wir haben das Brompton Superlight im Praxis-Check ausprobiert.
Bild: AUTO BILD
- Jörg Maltzan
Was haben Alpine A110 und das Brompton-Faltrad gemein? Beide sind leicht, klein, schnell, aber leider auch teuer. Der französische Sportwagen kostet fast 70.000 Euro. Für das englische Faltrad muss man rund 2500 Euro hinlegen. Damit ist es satte 800 Euro teurer als das Basis-Brompton.
Das Brompton Faltrad in der Superlight-Version – lohnt sich das?
Beim getesteten Exemplar handelt es sich um die Superlight-Version. Gabel, Hinterbau und Schutzblechstreben bestehen aus Titan statt aus Stahl. So bestückt, wiegt es 11,26 statt 12,15 Kilo. Macht also 90 Cent Aufpreis pro eingesparten Gramm – Zahlenfetischisten lieben so etwas. Aber spürt man den Leichtbau auch im Alltag? Jein!

Daumen hoch: Lässt man den hohen Preis außer Acht, kann das Brompton Superlight auf ganzer Linie überzeugen
Bild: AUTO BILD Montage Hintergrund / AUTO BILD
Die Standardausführung reicht für die meisten aus!
Nur wer das Brompton ständig Bahnhofstreppen hochschleppt oder täglich mehrfach aus dem Auto-Kofferraum holt, wird die Diät zu schätzen wissen. Für alle anderen reicht die Standardausführung. Sie punktet mit den gleichen agilen Fahreigenschaften und dem genialen Klappmechanismus des Superlight. Dank Sechsgangschaltung und 16-Zoll-Laufrädern fährt sich das Brompton-Klapprad spritzig und wendig. Eingefaltet lässt es sich problemlos unter dem Bürotisch lagern, mit ins Restaurant nehmen oder passt in fast jeden Kofferraum. Es sei denn, es handelt sich um die Alpine A110. Hier fehlen leider ein paar Zentimeter, damit der Frontdeckel zugeht. Schade, es wäre ein perfektes Duo.
Service-Links
