Was haben Alpine A110 und das Brompton-Faltrad gemein? Beide sind leicht, klein, schnell, aber leider auch teuer. Der französische Sportwagen kostet fast 70.000 Euro. Für das englische Faltrad muss man rund 2500 Euro hinlegen. Damit ist es satte 800 Euro teurer als das Basis-Brompton.
 
Brompton Superlight Faltrad
Superlight
Brompton
Superlight
  • Geringeres Gewicht
  • Gute Qualität
  • Toller Klappmechanismus
  • Hoher Aufpreis
Preis 2.500,00 €

Das Brompton Faltrad in der Superlight-Version – lohnt sich das?

Beim getesteten Exemplar handelt es sich um die Superlight-Version. Gabel, Hinterbau und Schutzblechstreben bestehen aus Titan statt aus Stahl. So bestückt, wiegt es 11,26 statt 12,15 Kilo. Macht also 90 Cent Aufpreis pro eingesparten Gramm – Zahlenfetischisten lieben so etwas. Aber spürt man den Leichtbau auch im Alltag? Jein!
 
Klapprad Produkttest
Daumen hoch: Lässt man den hohen Preis außer Acht, kann das Brompton Superlight auf ganzer Linie überzeugen

Die Standardausführung reicht für die meisten aus!

Nur wer das Brompton ständig Bahnhofstreppen hochschleppt oder täglich mehrfach aus dem Auto-Kofferraum holt, wird die Diät zu schätzen wissen. Für alle anderen reicht die Standardausführung. Sie punktet mit den gleichen agilen Fahreigenschaften und dem genialen Klappmechanismus des Superlight. Dank Sechsgangschaltung und 16-Zoll-Laufrädern fährt sich das Brompton-Klapprad spritzig und wendig. Eingefaltet lässt es sich problemlos unter dem Bürotisch lagern, mit ins Restaurant nehmen oder passt in fast jeden Kofferraum. Es sei denn, es handelt sich um die Alpine A110. Hier fehlen leider ein paar Zentimeter, damit der Frontdeckel zugeht. Schade, es wäre ein perfektes Duo.