Spielzeug, echtes Auto oder Kunstobjekt? Es geht auch alles einem: Der Bugatti Baby II Carbon Edition ist ein detailgetreuer Nachbau des legendären Type 35; das Auto ist um ein Viertel kleiner als das Original (also skaliert auf 75 Prozent) und soll 80.000 Euro netto kosten. Für die meisten Bugatti-Kunden dürfte diese Summe eine Kleinigkeit sein – und jetzt haben sie die Möglichkeit, den Mini-Bugatti in der gleichen Konfiguration wie ihren Bugatti Mistral zu bestellen!
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Doch was hat es mit dem Bugatti Baby eigentlich auf sich? Dazu müssen wir ins Jahr 1926 zurückblicken, als Ettore Bugatti den originalen Bugatti Baby (Bébé) für seinen jüngsten Sohn Roland entwickelte und baute. Schon dieser erste Baby-Bugatti war kein normales Spielzeugauto, vielmehr handelte es sich um ein echtes Auto im Maßstab 1:2. Der auch Type 52 genannte Bébé war ein exakter Nachbau des legendären Rennwagens Type 35 und mit einem 12-Volt-Elektromotor ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit betrug rund 20 km/h.
Bugatti Baby II Carbon Edition
Das gelbe Interieur ist dem Launch-Spec des Bugatti Mistral nachempfunden. Aus Gründen der Gewichtsersparnis entfällt das Reserverad bei der Carbon Edition.

Aufgrund des großen Interesses am Bugatti Baby wurde entschieden, den (alternativ mit einem Verbrennungsmotor erhältlichen) Mini-Bugatti offiziell zu vertreiben. Zwischen 1927 und 1936 sollen ungefähr 100 Bébé entstanden sein, wobei die genauen Angaben hierzu variieren.
Im Jahr 2019 präsentierte Bugatti anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der Marke die Neuauflage Baby II. In Kooperation mit den Spezialisten von "The Little Car Cormpany" entstand eine extrem detaillierte Mini-Version des ikonischen Type 35 in 75 Prozent der Originalgröße.

Der Mini-Bugatti schafft 68 km/h

Genau wie das Original ist auch der 2,76 Meter lange Baby II ein Elektroauto. In den Versionen "Vitesse" und "Pur Sang" ist er bis zu 10 kW (13,6 PS) stark und schafft maximal 68 km/h. Je nach Fahrmodus und Länderspezifikation sind Leistung und Höchstgeschwindigkeit allerdings gedrosselt.
Da es sich um ein offizielles Bugatti-Produkt handelt, werden selbstverständlich nur die besten Materialien verwendet. So wird beispielsweise die Karosserie aus Aluminium handgefertigt. Erhältlich ist der Baby II in drei unterschiedlichen Versionen: "Base", "Vitesse" und "Pur Sang", wobei schon die Basis mindestens 36.000 Euro netto kostet – und damit mehr als ein gut ausgestatteter VW Golf 8.

Die Carbon Edition wird maximal 99 Mal gebaut

Doch für alle, denen das noch nicht reicht, gibt es jetzt eine weitere Version: die "Carbon Edition". In Anlehnung an den auf 99 Exemplare limitierten Bugatti Mistral, der letzte Bugatti mit W16-Motor, ist das Sondermodell Carbon Edition nur für Mistral-Kunden bestellbar. Der Clou: Der Spec kann bis ins Detail an den des echten Bugatti angepasst werden.
Bugatti Baby II Carbon Edition
Carbon-Zierleisten gibt es nur für das Sondermodell. Die Alu-Pedalerie ist einstellbar.

So kann die Lackierung des Baby II Carbon Edition auf Wunsch exakt der des bestellten Mistral-Vorbilds entsprechen. Auf Wunsch ist auch eine von Hand gemalte französische Flagge erhältlich. Zudem bestehen Kühlergrill sowie Teile des Armaturenbretts und des Holzlenkrads ganz oder teilweise aus Carbon.

95.200 Euro inklusive Steuer

So viel Exklusivität und Detailverliebtheit haben ihren Preis: 80.000 Euro netto plus Versand kostet der Mini-Bugatti in der Carbon Edition. Macht in Deutschland schlappe 95.200 Euro brutto für ein, zugegeben, sehr exklusives Spielzeug. Insgesamt werden nur 500 Bugatti Baby II gebaut, wovon jedoch maximal 99 Stück (die Anzahl der Mistral-Käufer) auf die Carbon Edition entfallen.