Bugatti Chiron von Rimac-Chef gestohlen
So holte sich der Rimac-CEO seinen gestohlenen Bugatti zurück

Bugatti-Rimac-Chef Mate Rimac lässt auf dem Werksgelände gerne mal die Schlüssel in seinem Chiron liegen. Diese Leichtsinnigkeit machte sich nun ein Dieb zu Nutze und klaute das Hypercar. Rimac setzte höchstpersönlich zur Verfolgungsjagd an, die über zwei Landesgrenzen hinweg führte!
Bild: instagram.com/@materimac
Als Chef der beiden Supersportwagen-Hersteller Bugatti und Rimac sollte man auf dem Firmengelände eigentlich erhöhte Sicherheitsmaßnahmen treffen. Mate Rimac hat aber ein so großes Vertrauen in seine Beschäftigten und die Stadt Zagreb, dass er in seinem Bugatti Chiron einfach die Schlüssel liegen lässt, damit der Wagen auch von seinen Mitarbeitern gefahren werden kann. Dieses Vertrauen nutzte ein Dieb jetzt aber gnadenlos aus.
In einem Video auf seinem Instagram-Kanal erzählt Rimac die Geschichte rund um seinen gestohlenen Chiron. Am Abend des 28. Oktober 2026 bemerkten Mitarbeiter, dass der 1500 PS starke Supersportwagen entwendet wurde. Das Firmen-Areal sei für jeden frei zugänglich, wie Rimac erzählt. Nur wer in die Fabrik möchte, benötigt einen speziellen Ausweis.
Überwachungskamera zeigt den Dieb auf frischer Tat
Da der Chiron aber vor der Halle stand, hatte der Dieb leichtes Spiel. Der Bugatti-CEO zeigt auf Instagram auch das Video der Überwachungskamera, in dem der Diebstahl zu sehen ist.
Nachdem klar war, dass der rund drei Millionen Euro teure Chiron weg ist, rief Rimac sofort die Polizei. Parallel konnte anhand der Telemetriedaten des Bugattis festgestellt werden, dass der Dieb in Richtung Slowenien unterwegs war. Nachdem die kroatische Polizei am Firmengelände angekommen war, setzte Rimac selbst zur Verfolgungsjagd an.
Verfolgungsjagd im Porsche 911
Der Bosnier stieg in seinen vollgetankten Porsche 911 und versuchte, den Dieb zu fassen. Dafür musste der 38-Jährige bis nach Österreich fahren. Dort wurde der Dieb dann von der österreichischen Polizei gefasst.
Auf seiner filmreifen Flucht beschädigte der aus Kroatien stammende Dieb den Frontflügel des Chiron. Das stört Rimac aber nicht. Generell hat er eher Mitleid mit dem Mann, da dieser wohl aus schwierigen Verhältnissen stamme.
Nachdem Rimac seinen Chiron zurück hatte, wollte er den Dieb eigentlich laufen lassen. Da der Wert des Bugatti aber so enorm ist, wird der Kroate von der lokalen Polizei strafrechtlich verfolgt.
Am Ende blickt Rimac erleichtert auf die ganze Geschichte zurück. Eine Lehre hat er dennoch aus dem Diebstahl gezogen: Die Schlüssel seiner Luxuskarossen lässt er künftig nicht mehr im Auto zurück.
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