Cadillac Ciel Concept: IAA 2011
Dem Himmel so nah

Mit der edlen Hybrid-Studie Ciel möchte Cadillac die Lust am Reisen kultivieren. Das 5,17 Meter lange Cabrio hat 431 PS und feinsten Luxus im Gepäck.
- Stephanie Kriebel
Cadillac besinnt sich auf seine Tradition der raumgreifenden Straßenkreuzer und präsentierte in Pebble Beach die Studie Ciel. Ob sie auch auf der IAA 2011 stehen wird, ist noch nicht entschieden – gilt aber als sehr wahrscheinlich. Benannt ist der offene Grand Turismo nach dem französischen Wort für "Himmel". Ein im doppelten Sinne passender Name: Zum einen ist man dem Himmel in dem viersitzigen Cabrio wirklich recht nah. Gänzlich dort angekommen aber dürfte sich fühlen, wer im Ciel sitzt und das große Platzangebot sowie die edle Ausstattung genießen kann. Das Thema der Studie ist das luxuriöse Reisen. Alles steht unter dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
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Der Ciel steht auf 22 Zoll großen Alu-Nickel-Rädern, die an dem 5,17 Meter langen Cabrio fast schon zierlich wirken. Hinter den Felgen blitzen Carbon-Keramik-Bremsen hervor. Der Kühlergrill wie auch die vertikalen Scheinwerfer sollen zum einen die Marken-DNA weitertragen, zum anderen sollen sie durch ihre fließende Optik mit den abgerundeten Seitenlinien kooperieren. Angetrieben wird der Luxusliner von einem 3,6-Liter-V6-Biturbo mit Benzin-Direkteinspritzung. Ergänzt wird er durch ein Hybrid-System mit Lithium-Ionen-Batterie. Damit stehen dem Ciel 431 PS und 583 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung.
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Gehören schon fast zum guten Ton: die gegenläufig öffnenden Türen à la Rolls-Royce.
Die Inneneinrichtung ist ganz auf bequemes Reisen abgestimmt. So hat jeder Passagier seine Privatsphäre, kann individuell online gehen, besitzt eine eigene Sitzheizung und -kühlung sowie eine Schublade mit Sonnencreme, Sonnenbrille und Handtüchern. Der Luxus setzt sich mit Materialien wie italienischem Olivenholz, geschmiedetem Aluminium und handgenähtem Leder fort. Die Armaturen unterstehen mit ihren transparenten Anzeigen dem Gebot der Einfachheit. Schließlich soll nichts von der Außenwelt und der Freude am Unterwegssein ablenken. Weitere Besonderheiten sind unter anderem die weitgehend verborgenen Gebläse-Öffnungen für eine indirekte Belüftung oder ein Automatik-Wählhebel, der ausfährt, sobald der Motor gestartet wird. Die Kirschen auf der Sahnehaube sind aber sicherlich die ausziehbaren Cashmere-Decken, die sich nach Gebrauch automatisch wieder zurückziehen. Und, nicht zu vergessen: die eingebaute Aromatherapie-Anlage und der klimatisierte Humidor.
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