Challenger Graphite 358 EB: Wohnmobil-Test
Automatisch anders

Die französische Marke Challenger steht im Ruf des charmanten Eigensinns. Voilà, dieser hier beweist es wieder! Mal testen, was er kann.
Immer, wenn uns ein Challenger begegnet, sind wir gespannt. Denn eines ist dabei ziemlich sicher: Mit irgendwelchen außergewöhnlichen, doch wohlüberlegten Details überraschen uns die Franzosen gerne. Auch der Graphite Edition hält da mit. Doch diesmal ist es nicht ein besonders innovativer Grundriss, der begeistert, auch nicht das Design, sondern pure Technik: Challenger liefert diesen Teilintegrierten mit Automatik – und zwar ausschließlich. Und weil es ein Ford ist, den Challenger als Basis nutzt, sitzt als Schaltbox ein richtiger Sechsstufenautomat mit Wandler unter dem Blech. Das ist kein Vergleich zu Fiat: Im Automatik-Ducato schaltet ein kleiner Roboter das Standardgetriebe durch, leider oft zum falschen Zeitpunkt und somit wenig elegant. Wer eine vollwertige Automatik schätzt, dem fällt der Challenger Graphite also zu Recht ins Auge.
Den Graphite Edition gibt es nur in limitierter Stückzahl

Das Hubbett ist bequem, jedoch schmal. Für zwei Personen wird es etwas eng.
Bild: Sven Krieger
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Die knackigen Reaktionen können hektisch wirken

Zügig: Dank seiner 170 PS ist der Graphite Edition gerne flott unterwegs. Mit 11,8 Litern bleibt der Verbrauch dennoch im Rahmen.
Bild: Roman Raetzke
Fazit
Chapeau, Challenger: Der Graphite Edition hat mich überzeugt. Nicht nur, weil das (echte) Automatikgetriebe wunderbar mit dem starken Diesel harmoniert, sondern auch, weil sonst viel passt. Toll ausgestattet, dazu Platz für fünf – dieser Franzose ist eine Überlegung wert. Urteil: 4,5 von fünf Punkten.
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