Hätte Che Guevara († 39) das noch erlebt – der Kommunistenführer hätte wohl zum Marsch auf Mercedes geblasen! Daimler-Chef Dieter Zetsche ließ die Symbolfigur der kubanischen Revolution auf der Consumer Electronics Show 2012 in Los Angeles mit Mercedes- statt rotem Stern auf eine Großbildleinwand projizieren. Mit Bezug auf die neuen Fahrzeugtechniken rief er sogar aus: "Viva la Revolución!" Zetsche meinte zudem scherzhaft, das Teilen von Autos (Carsharing) grenze für manche fast schon an Kommunismus.
Ein Werbegag, der in die Hose ging: Exil-Kubaner in Florida (USA) fanden das nicht witzig. Sie sehen in Guevara einen Verbrecher. Der republikanische Scharfmacher Mario Diaz-Balart bezeichnetet den Revoluzzer gar als "sadistischen Henker, der in Gewalt schwelgt". Mercedes entschuldigte sich.