Chinesischer Hersteller Chery zeigt Lepas Aura Concept
Diese Shooting-Brake-Studie erinnert an Audi

Cherys neue Studie Lepas Aura fällt nicht nur durch ihre ungewöhnliche Karosserie auf. Vor allem die Lichtsignatur erinnert an aktuelle Audi-Modelle!
Bild: Lepas
Sie haben es schon wieder getan. Wer die jüngsten Modelle des chinesischen Autobauers Chery verfolgt, dürfte beim Anblick des neuen Lepas Aura Concept unweigerlich an Ingolstadt denken. Bereits beim Arrizo 7 und zuletzt beim Arrizo S fühlte man sich stark an Audi erinnert. Nun sorgt die neue Designstudie der Chery-Tochter Lepas erneut für ein Déjà-vu.
Audi lässt grüßen
Auf den ersten Blick wirkt der Lepas Aura wie ein futuristischer Mix aus Shooting Brake und Kompaktwagen. Das Concept setzt auf eine flache Silhouette, einen langen Radstand und nur zwei große Seitentüren. Die gestreckte Dachlinie und die kräftig ausgestellten Radhäuser verleihen dem Fahrzeug einen sportlichen Auftritt.


Das schmale, mit Pixeln bestückte Scheinwerferdesign der Lepas-Studie erinnert an den Audi A2 e-tron (rechts).
Bild: Lepas | Audi
Doch die eigentliche Aufmerksamkeit richtet sich auf die Front. Hier wird die Nähe zu aktuellen Audi-Fahrzeugen besonders deutlich. Bei der Studie entsteht durch schmale LED-Scheinwerfer und das geschlossene Design ein Gesichtsausdruck, der an Modelle wie den A2 e-tron oder e-tron GT erinnert.

Das hoch aufbauende Heck des Lepas Aura Concept könnte auch in Ingolstadt gezeichnet worden sein.
Bild: Lepas
Am Heck setzt Lepas auf ein durchgehendes Leuchtelement, dessen Signatur laut Hersteller sogar individuell angepasst werden kann. Damit folgt Chery dem aktuellen Trend unter chinesischen Herstellern – das Lichtdesign erinnert besonders an die dort angebotenen AUDI-Modelle wie den E5 Sportback.
Noch keine technischen Details
Konkrete Angaben zum Antrieb macht Lepas bislang nicht. Der Hersteller spricht lediglich von einer "Vision für elektrifizierte Mobilität". Da die Marke auf die Technik des Chery-Konzerns zurückgreift, sind grundsätzlich Elektro-, Plug-in-Hybrid- und Verbrennervarianten denkbar. Welche Lösungen später tatsächlich in Serienfahrzeugen landen, bleibt vorerst offen.
Eines steht jedoch fest: Sollte die gezeigte Formensprache tatsächlich den Weg in die Serie finden, dürfte die Diskussion über die auffälligen Audi-Parallelen so schnell nicht verstummen.
Service-Links
