Citroën will zurück in die Ober­klasse. Die Franzosen arbeiten derzeit am DS6, einer rund fünf Meter langen Limousine, die Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse Konkurrenz machen soll. Erst im Dezember 2012 hatte Citroën entschieden, sein dama­liges Flaggschiff, den C6, ersatzlos aus dem Programm zu streichen.Für Komfort sollen im DS6 eine Vier-Zonen-Klimaautomatik, ein Multimediasystem mit Touchscreen, ein Head-up-Display und Verkehrszeichenerkennung sorgen. Auf die Hydropneumatik, lange Alleinstellungsmerkmal von Citroën, verzichtet der Hersteller allerdings. An ihre Stelle soll eine elektronisch gesteuerte Federung tre­ten.

Weniger Power, mehr Leichtbau

Citroën DS6 !!!Illustration!!!
Passend zur Ankündigung, DS als eigene Marke zu etablieren, fehlt beim DS6 das Citroën-Logo ("Chevrons") komplett.
Bild: Marcelo Poblete Press
Bei der Motorleistung kann der DS6 nicht mit der deutschen Konkurrenz mithalten. Turboaufgeladene Vierzylinder leisten bis zu 240 PS (Benzin) bzw. maximal 200 PS (Diesel). Die intensive Verwendung von Leicht­baumaterialien soll den Leistungs­mangel ausgleichen. Ab 2016 wird es den Premium-Citroën dann auch mit einer verbesserten Version des Hybrid-4-Antriebs (50 km rein elek­trisch) geben. Der DS6 soll ab Herbst 2015 bei den Händlern stehen, die Preise beginnen bei schätzungsweise 36.000 Euro.