Hobby Maxia Van 680 DT – der Van mit dem gewissen Etwas

Heckbett, Küchenzeile, drehbare Sitze, Bad in der Mitte: Dieser Grundriss hat sich für Kastenwagen bewährt. Hobby hat mit dem Maxia Van 680 DT eine ganz besondere Variante des Klassikers mit auf die CMT gebracht. Der 6,83 Meter lange hyggelige Van ist konsequent auf zwei Personen ausgerichtet und bietet im Heck statt festem Bett eine gemütliche Lounge-Sitzgruppe mit Schwenktisch, die sich zum großen Doppelbett umbauen lässt. Die Sitzbank hinter dem Fahrerhaus ist ganz verschwunden und macht einem geräumigen Kleiderschrank Platz.
Hobby Maxia Van
Weg vom klassischen Kastenwagen-Grundriss. Mit dem Maxia wagt man ein neues Konzept mit Hecksitzgruppe.
Bild: Lisa Busse / AUTO BILD
Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich aber nach wie vor drehen, und auch der Tisch aus dem Heck wird hier verankert. So können Camper gemütlich frühstücken, ohne das Bett wieder zurückbauen zu müssen. Warm wird es dank Dieselheizung von Truma. Der neue Maxia basiert auf dem VW Crafter samt Achtgangautomatik und 177-PS-Motor. Preislich startet der Kastenwagen bei 89.750 Euro.
Text: Jenny Zeume

Alpine Cross Cabin Signature: Das mobile Arbeiten wird jetzt noch attraktiver

Den Alpine Cross Cabin haben wir bereits in Düsseldorf als Kastenwagen gesehen, und schon da war er ein echter Hingucker. Nun gibt es das Konzept auch auf Basis eines Teilintegrierten. Für das Basisfahrzeug holte sich Alpine den Hersteller Nexsd mit ins Boot. Die Linien des Grundaufbaus sind gerade und rechtwinklig, sodass eine perfekt "Leinwand" für den Ausbauer VanWeekend, eine Ausbaufirma aus Neustadt an der Weinstraße, geschaffen wird. So konnte man den Grundriss noch mal komplett neu denken, und das Gefühl im Innenraum wirkt deutlich offener als im Kastenwagen.
Alpine Cross Cabin Signature
Die große Heckklappe gibt den Blick auf den Innenraum frei. Ein echter Hingucker auf der CMT 2024.
Bild: Finn Ole Kleinfeldt / AUTO BILD
Der Cross Cabin Signature zeichnet sich vor allem durch das Bad-Konzept aus. Es lässt sich mit nur einem Handgriff über ein Schiebesystem von seiner Größe her fast verdoppeln. Der Camper ist vollgepackt mit Technik, sodass es sich von unterwegs aus arbeiten lässt. Hinter dem Fahrersitz befindet sich ein kleiner Schreibtisch, aus dessen Arbeitsplatte ein 20-Zoll-Bildschirm ausgefahren werden kann. Ein weiterer Monitor ist über der Hecksitzgruppe platziert und macht diese zum kleinen Konferenzbereich. Zwei Leuten können also parallel arbeiten.
Zum Schlafen wird die Doppelbank zum Bett umgebaut. Der Möbelbau im Zen-Minimalismus-Stil wirkt mit den geschwungenen Holzstäben futuristisch, aber gleichzeitig auch harmonisch. Preis des ausgestellten Fahrzeugs: 229.000 Euro.
Text: Lisa Busse

Citroën feat. Vanderer: kluger Campervan-Ausbau von Campern

Als inoffizielle Expertin für DIY-Ausbauten und Campingboxen von AUTO BILD hab ich mich auch in diesem Jahr wieder auf der CMT auf die Suche nach den Highlights gemacht. Fündig wurde ich bei Ausbauer Vanderer: Auf Basis vom Citroën Berlingo und baugleichen Fahrzeugen von Toyota und Peugeot bieten sie nicht einfach nur schicke Fertigausbauten an, die sind auch noch voller cleverer Campinglösungen. Recht untypisch für einen Busausbau ist der offene Mitteldurchgang. Hier ist auch die Mitnahme von Skiern oder einem Surfboard möglich.
Citroen Berlingo mit Vanderer Ausbau
Besonders cool beim Vanderer-Ausbau: Das Heck ist nicht – wie üblich bei Campingboxen – komplett zugebaut.
Bild: Lisa Busse / AUTO BILD
Der elektrisch hochfahrbare Tisch lässt sich umklappen und als zweites Bett nutzen. Bad, Küche und Toilette sind wohldurchdacht untergebracht. Wer das Fahrzeug im Alltag nutzen möchte, kann den gerade einmal 100 Kilogramm schweren Ausbau einfach in zwei Teilen ausbauen. Preis: ab rund 41.000 Euro. Wer bereits ein entsprechendes Auto besitzt, kann dieses bereits ab 7500 Euro von Vanderer ausbauen lassen.
Text: Conny Poltersdorf

Naturbummler Flitzer I: Mikrocamper für Outdoor-Fans

Dachzelte sind im Trend, denn mit ihnen können Naturliebhaber ihren Pkw mit geringem Aufwand in einen Low-Budget-Camper verwandeln. Das kleinste Modell von Naturbummler heißt Flitzer I, besteht aus leichtem und kratzfestem Polycarbonat und ist in nur einer Minute aufgebaut. Die Seitenteile lassen sich zu kleinen Markisen aufspannen und geben die großen Panoramafenster mit Fliegengittern frei, durch die man die wundervolle Aussicht aufs Meer genießt.
Naturbummler Dachzelte
Der einfache Einstieg in die Camping-Welt: Mit Dachzelten hat man sein Auto immer noch als Alltagsfahrzeug und ist trotzdem flexibel, um schnell die nächste Campingreise starten zu können.
Bild: Finn Ole Kleinfeldt / AUTO BILD
Auf der acht Zentimeter dicken Matratze können zwei Camper kuscheln – dank 2,10 Meter Länge auch große Menschen. Die Naturbummler gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Das kompakteste Dachzelt kostet 2490 Euro. Wer sich für die Aluminiumvariante Alu-Kraftkiste entscheidet, hat die Möglichkeit, auf dem Dach des Zelts SUPs oder Surfboards zu befestigen.
Text: Jan-Philipp Chluba