Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zu minimieren, gilt ein Sicherheitsabstand zu anderen Personen von mindestens 1,5, besser 2 Metern. In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn lässt sich dieser schwer einhalten. Deswegen sind Auto und Fahrrad zurzeit die Verkehrsmittel der Wahl. Das Fahrrad ist hier dem Auto allerdings einen Schritt voraus.

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Fahrradfahrer tun etwas für die Gesundheit

Klar, im Auto kann man perfekt "Social Distancing" praktizieren und sich von anderen Verkehrsteilnehmern abgrenzen. Und dabei kommt man zuverlässig und sicher von A nach B. Aber auch auf dem Fahrrad ist das Infektionsrisiko niedrig. Denn auf zwei Rädern wahrt man ganz automatisch einen Sicherheitsabstand und kommt nicht mit anderen Personen in Berührung. Aber das Fahrrad hat gegenüber dem Auto einen Vorteil: "Radfahren ist ein wunderbares Mittel, um Körper und Geist fit zu halten", erklärt Dr. Hans Klose vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gegenüber BIKE BILD. Und so wird das Immunsystem gestärkt – das ist aktuell besonders wichtig. Sporttherapeut Dr. Kim Tofaute empfiehlt daher mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag. Jedes bisschen Bewegung helfe, bei Untrainierten führe sogar schon leichtes Spazierengehen oder Radfahren zu Muskelaufbau.

Auf verkehrsarme Routen ausweichen

Tofaute gibt Radfahrern aber auch noch drei Tipps für das Radfahren in Zeiten des Kontaktverbots mit auf den Weg: Solange es noch erlaubt ist, sollte man möglichst jeden Tag eine Runde radeln. Um das Unfallrisiko zu minimieren, am besten verkehrsarme Routen nutzen oder in Parks und Wäldern fahren. Und man sollte schwierige Passagen nur mit minimalem Risiko angehen, um Stürze zu vermeiden.
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