Coronavirus: Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Coronavirus: Testpflicht für Autofahrer, die aus Risikogebieten zurückkehren

So können sich Autoreise-Rückkehrer auf Corona testen lassen

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich seit 8. August auf Corona testen lassen – auch Autoreisende! Aber wie und wo? Hier gibt's alle Infos!
Bislang war alles freiwillig, doch seit 8. August 2020 gilt in Deutschland für Einreisende aus Risikogebieten eine Testpflicht auf das Coronavirus. Wer keinen Negativtest vorweisen kann, muss zwei Wochen in Quarantäne. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steige mit der wachsenden Reisetätigkeit die Gefahr, dass Infektionen aus dem Ausland eingeschleppt werden. Bei Reiserückkehrern sei der Anteil der positiven Tests höher als in der Gesamtbevölkerung. Jede Infektion, die über die kostenlosen Tests entdeckt werde, helfe Ansteckungsketten zu durchbrechen.
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Die Testpflicht ist eine von mehreren Maßnahmen der Bundesregierung als Reaktion auf steigende Corona-Fallzahlen. (Alle Infos: Corona-Verhaltensregeln für Autofahrer!) Die Regelungen gelten nicht nur für Flugurlauber, sondern auch für Autoreisende, die beispielsweise aus Katalonien, der Türkei oder einigen Balkanländern kommen. Aber wo können sich Autofahrer testen lassen? Und welche Strafen drohen bei Nichtbeachtung der Testpflicht? Alle Antworten gibt es hier!

Corona-Testpflicht für Autoreisende

Welche Regeln gelten für Einreisende aus Risikogebieten?

Jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Für Reisende, die sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem sogenannten Risikogebiet aufgehalten haben (gilt nicht für Durchreise), ist ein solcher Test seit 8. August 2020 Pflicht. Das gilt auch für Kinder, Grenz-Pendler sind davon nicht betroffen. Die Alternative ist eine 14-tägige Quarantäne. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden gemacht werden. Möglich ist auch das Mitbringen eines negativen Testergebnisses in deutscher oder englischer Sprache, das höchstens 48 Stunden alt ist.

Wo können sich Autoreisende testen lassen?

Autofahrer und Mitreisende, die aus Risikogebieten kommen, können sich in Testzentren beispielsweise an Flughäfen oder Bahnhöfen testen lassen. Sollte dies dort nicht möglich sein, kann der Test nach telefonischer Ankündigung auch bei einem niedergelassenen Arzt erfolgen. Teststellen sind zudem unter der ärztlichen Servicenummer 116 117 zu erfragen. Die Probanden müssen sich zunächst bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden (hier können Sie Ihre Anlaufstelle ermitteln). Zudem haben manche Bundesländer bereits Teststationen auf Autobahn-Rastplätzen in der Nähe von Grenzübergängen eingerichtet, andere sind noch dabei. So weit die Theorie. In der Praxis allerdings berichten Heimkehrer von Zuständigkeits-Chaos und Problemen bei einer Terminsuche.

Welche Länder gehören zu den Risikogebieten?

Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region, wo zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (mehr als 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage). In Europa betrifft dies nur wenige Länder, beispielsweise Albanien, Serbien, Nordmazedonien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Luxemburg, die Ukraine, Teile der Türkei und einige spanische Regionen wie Katalonien. Das Robert Koch-Institut aktualisiert fortlaufend eine Liste der Risikogebiete.

Welche Strafe droht bei Nichtbeachtung?

Einreisenden, die sich trotz Aufforderung nicht testen lassen, drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro.

Wie wird kontrolliert?

Grenznah können durch die zuständigen Behörden Stichprobenkontrollen durchgeführt werden.

Gilt die Regelung auch für Pendler?

Nein, Pendler aus Risikogebieten sind in der Regel von der Quarantäne-Verpflichtung ausgenommen. Sie sind dann auch nicht verpflichtet, eine Testbescheinigung vorzulegen. Sie können sich jedoch bis 72 Stunden nach Einreise kostenlos testen lassen, wenn sie das möchten.

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