Für alle, aber nicht wie jeder: Cupra Ateca und Volvo XC40 im Vergleich
Kompakte SUV mit kleinem Benziner sind beliebt, aber schnell beliebig. Es sei denn, es geht um Cupra Ateca und Volvo XC40. Duell zweier besonderer Normalos.
Markant und dennoch mehrheitsfähig – was Politiker aktuell wohl automatisch an die Macht brächte, erweist sich auch auf dem automobilen Parkett als hilfreich. Die Kunst dabei: sich von der Masse abheben und gleichzeitig einer von ihnen sein.
Zwei kompakte Benziner-SUV im Test
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Getestete Produkte
Preis
1.
Testsieger
Testsieger
Cupra Ateca 1.5 TSI
UVP 43.380,00 EUR
2.
Volvo XC40 B3 Mild-Hybrid
UVP 42.490,00 EUR
Cupra Ateca und Volvo XC40 versuchen diesen Spagat, tragen über alltagstauglicher Kompakt-SUV-Technik ein durchaus ansehnliches Festtagsgewand. Wer am Ende den besseren Mix bietet, klärt der Vergleich.
Vergleichstest: In Sachen Optik passen beide SUV
Einen optisch eigenständigen Auftritt legen beide hin, einen recht ansehnlichen noch dazu. Ansonsten steht der Volvo etwas aufrechter und formatfüllender da, überragt den Seat sowohl bei der Länge als auch bei der Höhe um fünf Zentimeter.
Ansehnliche Kompakt-SUV: Sowohl Ateca als auch XC40 treten eigenständig auf. Der Volvo ist dabei etwas formatfüllender.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
In einen Raumgewinn kann der Schwede das allerdings nicht umsetzen, im Gegenteil. Dabei herrscht auf den vorderen Plätzen noch weitgehend Gleichstand, auch wenn sich der Ateca mit den strafferen und besser stützenden Polstern den Piloten schon etwas nachhaltiger empfiehlt.
Alles andere als üppig: Obwohl der XC40 länger und höher als der Ateca ist, kneift es in Reihe zwei deutlich eher.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
In Reihe zwei geht die Sache für den Schweden dann endgültig verloren. Egal ob Knie, Kopf oder Schultern – in allen Dimensionen fehlen im XC40 drei bis fast fünf Zentimeter auf den Ateca. Dass der Einstieg unter dem hohen Dachholm sogar etwas besser gelingt als beim Cupra, wird durch die tiefe Sitzposition gleich wieder zunichtegemacht.
Fahrzeugdaten
Fahrzeugdaten
Modell
Cupra Ateca 1.5 TSI
Volvo XC40 B3 Mild-Hybrid
Motor Bauart/Zylinder
Vierzylinder, Turbo
Vierzylinder, Turbo, Mildhybrid
Einbaulage
vorn quer
vorn quer
Ventile/Nockenwellen
4 pro Zylinder/2
4 pro Zylinder/2
Nockenwellenantrieb
Zahnriemen
Zahnriemen
Hubraum
1498 cm³
1969 cm³
kW (PS) bei 1/min
110 (150)/5000
120 (163)/4750
Nm bei 1/min
250/1500
265/1500
Vmax
199 km/h
180 km/h
Getriebe
Siebengang-Doppelkupplung
Siebengang-Doppelkupplung
Antrieb
Vorderradantrieb
Vorderradantrieb
Bremsen vorn/hinten
Scheiben/Scheiben
Scheiben/Scheiben
Testwagenbereifung
235/40 R 19 Y
235/50 R 19 V
Reifentyp
Bridgestone Potenza S001
Michelin Latitude Sport 3
Radgröße
8 x 19"
7,5 x 19"
Abgas CO2
152 g/km
152 g/km
Verbrauch*
6,7 l/100 km
6,4 l/100 km
Tankinhalt
50 l
54 l
Kraftstoffsorte
Super
Super
Partikelfilter
Serie
Serie
Vorbeifahrgeräusch
68 dB(A)
68 dB(A)
Anhängelast gebr./ungebr.
1600/700 kg
1600/750 kg
Stützlast
80 kg
100 kg
Kofferraumvolumen
510-1604 l
428–1304 l
Länge/Breite/Höhe
4386/1841–2078**/1599 mm
4440/1863–2034**/1652 mm
Radstand
2630 mm
2702 mm
Grundpreis
43.380 Euro
42.490 Euro
Testwagenpreis (wird gewertet)
44.430 Euro
48.050 Euro
Im Cupra sitzen wir recht kommod 37 Zentimeter über dem Fahrzeugboden, im Volvo hocken wir vier Zentimeter dichter dran. Mit langen Beinen wird das auf Dauer ungemütlich.
Auch beim Gepäck kann der XC40 nicht mithalten. Ja, im Schweden lässt sich die Fondlehne im Verhältnis 40:20:40 umlegen, und am Boden bleibt danach kein Absatz, allerdings geht nicht sonderlich viel rein.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Der Ateca, dem der doppelte Ladeboden fehlt und in dem beim Umklappen der Fondlehne deshalb eine ziemlich nervige Stufe entsteht, kann bis zu 300 Liter mehr einladen. Aber vielleicht wollen die Schweden nur ihre Kunden schützen: Die Ladekante liegt beim XC40 immerhin 76 (Ateca: 70) Zentimeter hoch.
Dem Cupra Ateca sieht man sein Alter an
Der Schwede präsentiert sich dafür als das modernere, unkompliziertere Auto. Das beginnt bei so netten Details wie dem Haubendämpfer (Cupra: Stange) oder dem Easy-Fuel-System (Cupra: Schraubverschluss).
Etwas in die Jahre gekommen: Beim Infotainment kann der Ateca sein Alter (Start als Cupra 2018, Facelift 2020) nicht mehr verbergen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Und beim Infotainment wird es dann besonders offensichtlich, hier kann der Ateca sein Alter (Start als Cupra 2018, Facelift 2020) nicht mehr verbergen. Mit der immer noch gewöhnungsbedürftigen spanischen Grußformel "Hola, hola" wird der Ateca um Hilfe angerufen, kann dann Navi und Multimedia steuern, nicht aber das Klima. Zudem braucht die Verarbeitung der geäußerten Wünsche ein Weilchen.
Messwerte
Messwerte
Modell
Cupra Ateca 1.5 TSI
Volvo XC40 B3 Mild-Hybrid
Beschleunigung
0–50 km/h
3,3 s
3,2 s
0–100 km/h
9,2 s
9,0 s
0–130 km/h
15,2 s
14,9 s
0–160 km/h
25,1 s
25,1 s
Zwischenspurt
60–100 km/h
4,9 s
5,0 s
80–120 km/h
6,5 s
6,4 s
Leergewicht/Zuladung
1445/495 kg
1674/546 kg
Gewichtsverteilung v./h.
59/41 %
59/41 %
Wendekreis links/rechts
11,0/11,0 m
11,7/11,8 m
Sitzhöhe
640 mm
685 mm
Bremsweg
aus 100 km/h kalt
37,7 m
36,5 m
aus 100 km/h warm
35,4 m
35,8 m
Innengeräusch
bei 50 km/h
60 dB(A)
58 dB(A)
bei 100 km/h
65 dB(A)
65 dB(A)
bei 130 km/h
69 dB(A)
70 dB(A)
Verbrauch
Sparverbrauch
5,9 l S/100 km
6,4 l S/100 km
Testverbrauch Durchschnitt der 155-km-Testrunde (Abweichung zur WLTP-Angabe)
6,9 l S/100 km (+3 %)
7,7 l S/100 km (+20 %)
Sportverbrauch
8,8 l S/100 km
8,6 l S/100 km
CO2 (Testverbrauch)
164 g/km
182 g/km
Reichweite (Testverbrauch)
720 km
700 km
Zumindest immer etwas länger als im Volvo, der auf "Okay, Google" schnell und unkompliziert fast alles erledigt. Klar, der Schwede greift auf Google Play Store, Maps und Assistant zu. Allerdings bedarf es dazu stets einer vernünftigen Signalstärke. Neben Android-Geräten spiegelt der Volvo natürlich auch Smartphones von Apple. Anders als der Cupra verlangt er dafür aber ein Kabel – gar nicht modern.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Bei den Assistenzsystemen zeigen sich beide Testwagen gut ausgerüstet, allerdings kosten zum Beispiel ein aktiver Tempomat oder das automatische Anhalten im Notfall sowohl bei Cupra als auch bei Volvo extra. Immerhin funktionieren die Systeme ordentlich, kann der Ateca erkannte Tempolimits sogar automatisch übernehmen. Im Volvo klappte das nicht, wurden manche Schilder komplett ignoriert, arbeitete der Spurhalter teils eigenwillig.
Bei den Fahrleistungen liegen Ateca und XC40 ungefähr gleichauf. Allerdings regelt der Volvo bei 180 km/h ab, der Seat schafft 199 km/h.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
In Sachen Fahrleistungen nehmen sich die beiden fast nichts, gehen in rund neun Sekunden munter auf Tempo 100 – erst bei der Endgeschwindigkeit muss der freiwillig auf 180 km/h begrenzte XC40 den Ateca (199 km/h) ziehen lassen. Dass der 163 PS starke Volvo aus seinem Leistungsvorteil keinen Vorteil gegenüber dem Seat mit 150 PS ziehen kann, dürfte unter anderem an seinem üppigen Leergewicht von 1674 Kilogramm liegen – der Ateca wiegt 229 Kilogramm weniger.
Im XC40 steckt mehr Fahrkomfort
Macht aber nichts, der Schwede pflegt ohnehin den eher gelassenen Umgang. Seine Siebengang-Doppelkupplung schaltet sanfter als das zuweilen etwas ruckelige Siebengang-DSG des Spaniers. Der Zweiliter des Volvo spricht gefühlt auch etwas weniger bissig an, bleibt dafür aber über den gesamten Drehzahlbereich angenehm leise und unauffällig. Der 1.5er im Seat entwickelt ab 5000 Touren durchaus ein paar lästige Dröhnfrequenzen.
Beide Testkandidaten rollen auf 19-Zöllern. Seine längeren Federwege machen den Schweden aber geschmeidiger und nachgiebiger.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Ein ähnliches Bild beim Federungskomfort: Beide leiden etwas unter den optionalen 19-Zoll-Rädern, der Volvo spricht dank 50er-Querschnitt (Seat: 40er) und den längeren Federwegen aber geschmeidiger und nachgiebiger auf Fahrbahnschäden an. Der trocken abgestimmte Ateca wirkt auf Flickenteppichen nervöser, neigt sich aber weniger heftig in Kurven. Bei beiden okay, allerdings nicht herausragend: Bremswege aus 100 km/h, die im Durchschnitt um die 36 Meter liegen.
An der Kasse werden über 40.000 Euro fällig
Die Ausstattung kann sich bei beiden Modellen sehen lassen, dafür muss aber auch eine ordentliche Stange Geld überweisen werden. Der Ateca startet bei 43.380 Euro, der XC40 ist ab 42.490 Euro verfügbar, unser Plus Dark liegt dann allerdings schon bei 47.390 Euro. Mit ein paar zusätzlichen Extras kommt der Seat schließlich auf 44.430, der Volvo auf 48.050 Euro. Doppelkupplung, Navi, Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und einiges mehr müssen dann aber auch nicht mehr extra bezahlt werden. Trotzdem dürfte beim Wiederverkauf ein ordentlicher Wertverlust abzuschreiben sein.
Platzierung
Platzierung
Modell
Cupra Ateca 1.5 TSI
Volvo XC40 B3 Mild-Hybrid
Punkte*
562
545
Platz
1
2
Fazit
Ein rundum gelungenes und durchaus attraktives Kompakt-SUV – die Cupra-Coolness kostet allerdings etwas mehr.
Fast auf Augenhöhe und sogar moderner, das schlechtere Platzangebot und der teurere Unterhalt kosten den Sieg.
Beim Unterhalt schiebt sich der Spanier dann deutlich nach vorn. Sei es die günstigere Versicherung, das längere Wartungsintervall von zwei Jahren statt einem oder die Garantie von fünf gegenüber nur zwei Jahren – der Cupra belastet den Haushalt deutlich weniger. Mit 6,9 l/100 km fährt er zudem günstiger, der Schwede braucht 0,8 Liter mehr. Und die Mehrheitsfähigkeit hängt – neben der Optik – ja vor allem an den Kosten.
Mit beiden Hochsitzen ist man nicht nur gut angezogen, sondern auch gut unterwegs. Am Ende kann sich der Cupra durchsetzen, weil er den Alltag besser bewältigt und die Haushaltskasse gleichzeitig stärker schont. Wer sich in den XC40 verliebt hat, macht aber nichts verkehrt.
Zwei kompakte Benziner-SUV im Test
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Kompakte SUV mit kleinem Benziner sind beliebt, aber schnell beliebig. Es sei denn, es geht um Cupra Ateca und Volvo XC40. Welcher die bessere Wahl ist, klärt der AUTO BILD-Test.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Einen optisch eigenständigen Auftritt legen beide hin, einen recht ansehnlichen noch dazu. Der Seat ist in Länge und Höhe fünf Zentimeter kürzer ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... als sein schwedischer Konkurrent. Auch optisch steht der Volvo etwas aufrechter und formatfüllender da. Ein Raumgewinn ergibt sich allerdings nicht.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Fahrer und Beifahrer sind im XC40 bequem untergebracht, den Sitzen fehlt etwas Halt. Auf den vorderen Plätzen herrscht noch weitgehend Gleichstand, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... auch wenn sich der Ateca mit den strafferen und besser stützenden Polstern den Piloten schon etwas nachhaltiger empfiehlt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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In Reihe zwei geht die Sache für den Schweden dann endgültig verloren. Egal ob Knie, Kopf oder Schultern – in allen Dimensionen fehlen im XC40 (Bild) drei bis fast fünf Zentimeter auf den Ateca. Dass der Einstieg unter dem hohen Dachholm sogar etwas besser gelingt als beim Cupra, wird durch die tiefe Sitzposition gleich wieder zunichte gemacht.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Im Cupra (Bild) sitzen wir recht kommod 37 Zentimeter über dem Fahrzeugboden, im Volvo hocken wir vier Zentimeter dichter dran. Mit langen Beinen wird das auf Dauer ungemütlich.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Und wo wir gerade beim Platzangebot sind: Auch in Sachen Kofferraumvolumen hat der Volvo deutlich das Nachsehen. Während er zwischen 428 und 1304 Liter verpackt, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... passen hinter die Heckklappe des Cupra 510 bis 1604 Liter. Das ist beim Maximalvolumen ein sattes Plus von 300 Litern.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Beim Infotainment kann der Ateca sein Alter (Start als Cupra 2018, Facelift 2020) nicht verbergen. Mit der immer noch gewöhnungsbedürftigen spanischen Grußformel "Hola, hola" wird der Ateca um Hilfe angerufen, kann dann Navi und Multimedia steuern, nicht aber das Klima. Zudem braucht die Verarbeitung der geäußerten Wünsche ein Weilchen. Zumindest immer etwas länger ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... als im Volvo, der auf "Okay, Google" schnell und unkompliziert fast alles erledigt. Klar, der Schwede greift auf Google Play Store, Maps und Assistant zu. Allerdings bedarf es dazu stets einer vernünftigen Signalstärke. Neben Android-Geräten spiegelt der Volvo natürlich auch Smartphones von Apple. Anders als der Cupra verlangt er dafür aber ein Kabel – gar nicht modern.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Bei den Assistenzsystemen zeigen sich beide Testwagen gut ausgerüstet, allerdings kosten zum Beispiel ein aktiver Tempomat oder das automatische Anhalten im Notfall sowohl bei Cupra als auch bei Volvo extra. Immerhin funktionieren die Systeme ordentlich, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... kann der Ateca erkannte Tempolimits sogar automatisch übernehmen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Im Volvo klappte das nicht, wurden manche Schilder komplett ignoriert, arbeitete der Spurhalter teils eigenwillig.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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In Sachen Fahrleistungen nehmen sich die beiden fast nichts, gehen in rund neun Sekunden munter auf Tempo 100 – erst bei der Endgeschwindigkeit muss der freiwillig auf 180 km/h begrenzte XC40 ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... den Ateca (199 km/h) ziehen lassen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Dass der 163 PS starke Volvo aus seinem Leistungsvorteil keinen Vorteil gegenüber dem Seat mit 150 PS ziehen kann, dürfte unter anderem an seinem üppigen Leergewicht von 1674 Kilogramm liegen – der Ateca wiegt 229 Kilogramm weniger. Macht aber nichts, der Schwede pflegt ohnehin den eher gelassenen Umgang. Seine Siebengang-Doppelkupplung schaltet sanfter ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... als das zuweilen etwas ruckelige Siebengang-DSG des Spaniers.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der Zweiliter des Volvo spricht gefühlt auch etwas weniger bissig an, bleibt dafür aber über den gesamten Drehzahlbereich angenehm leise und unauffällig.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der 1.5er im Seat entwickelt ab 5000 Touren durchaus ein paar lästige Dröhnfrequenzen. Dafür hat er Vorteile beim Verbrauch: Mit 6,9 l/100 km im Testdurchschnitt braucht der Cupra 0,8 Liter weniger als sein Konkurrent.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Beide leiden in Sachen Federungskomfort etwas unter den optionalen 19-Zoll-Rädern, der Volvo spricht dank 50er-Querschnitt (Seat: 40er) und den längeren Federwegen aber geschmeidiger und nachgiebiger auf Fahrbahnschäden an.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der trocken abgestimmte Ateca wirkt auf Flickenteppichen nervöser, neigt sich aber weniger heftig in Kurven. Bei beiden okay, allerdings nicht herausragend: Bremswege aus 100 km/h, die im Durchschnitt um die 36 Meter liegen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Die Ausstattung kann sich bei beiden Modellen sehen lassen, dafür muss aber auch eine ordentliche Stange Geld überweisen werden. Der Ateca startet bei 43.380 Euro, mit ein paar zusätzlichen Extras stehen am Ende 44.430 Euro auf der Rechnung.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der XC40 ist ab 42.490 Euro zu haben, unser Plus Dark liegt dann allerdings schon bei 47.390 Euro. 48.050 Euro. Doppelkupplung, Navi, Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und einiges mehr müssen dann aber auch nicht mehr extra bezahlt werden.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Platz 2 mit 545 von 800 Punkten: Volvo XC40 B3. Fast auf Augenhöhe und sogar moderner, das schlechtere Platzangebot und der teurere Unterhalt kosten den Sieg.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Platz 1 mit 562 von 800 Punkten: Cupra Ateca 1.5 TSI. Ein rundum gelungenes und durchaus attraktives Kompakt-SUV – die Cupra-Coolness kostet allerdings.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Das Fazit: Mit beiden Hochsitzen ist man nicht nur gut angezogen, sondern auch gut unterwegs. Am Ende kann sich der Cupra durchsetzen, weil er den Alltag besser bewältigt und die Haushaltskasse gleichzeitig stärker schont. Wer sich in den XC40 verliebt hat, macht aber nichts verkehrt.