(dpa/brü) Über mehrere Autobahnen lieferte sich ein 34-Jähriger in Baden-Württemberg eine wilde Verfolgungsjagd mit gleich 20 Streifenwagen. Letztendlich wurde der Fahrer eines Dacia Logan aber doch geschnappt. Der 34-Jährige, der offenbar noch nicht einmal einen Führerschein besaß, stieß am 10. Juni auf der A5 Richtung Süden zunächst bei Bruchsal mit einem anderen Auto zusammen, fuhr aber einfach weiter, teilte die Polizei mit.

Logan-Fahrer missachtet Stoppsignale 

Die Stoppsignale eines ihn mittlerweile auf der A8 verfolgenden Streifenwagens missachtete er, auf einem Standstreifen stieß er mit seinem Fahrzeug gegen Warnbaken, deren Trümmer gegen ein Wohnwagengespann geschleudert wurden. Er raste trotzdem weiter – auf dem Standstreifen mit einem Tempo von bis zu knapp 180 Stundenkilometern. An einem Autobahnkreuz auf der A6 verlor der Mann dann schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Stehen. Er konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien. Bei der anschließenden Festnahme leistete er sogar noch Widerstand. Der Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro beziffert.