Wir kennen es aus dem Supermarkt: Von den großen Marken aus der Werbung gibt es oft auch günstige Unter- oder Handelsmarken. Mit einem anderen Etikett wird zum Beispiel der Joghurt dann deutlich günstiger, der Geschmack aber ist sehr ähnlich. Was allerdings einige überraschen dürfte: Auch bei Reifen haben die großen Player günstigere Zweitmarken! AUTO BILD zeigt, welche großen Hersteller hinter den Namen stecken.

Winterreifen in 225/55 R18

Autobild LogoTestsieger
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1.
Hankook
Winter i*cept evo 4
1,3
sehr gut
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2.
Pirelli
Cinturato Winter 3 102V
1,4
sehr gut
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2.
Michelin
Pilot Alpin 5 102V AO
1,4
sehr gut
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4.
Goodyear
UltraGrip Performance 3 102 V
1,5
gut
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5.
Bridgestone
Blizzak 6 102V
1,7
gut
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6.
Falken Reifen
Falken Eurowinter HS02 Pro
2,6
befriedigend
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7.
Linglong
Sport Master Winter
2,7
befriedigend
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7.
Matador
MP93 Nordicca
2,7
befriedigend
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9.
Prinx Tire
Prinx Winter Excelia
3,1
befriedigend
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10.
Zeetex
WH1000 SUV
4,5
mangelhaft
Komplette Liste: Winterreifen in 225/55 R18

Viele Zweitmarken gehören zu Continental

Besonders viele Zweitmarken gehören zu Continental. Barum, General Tire, Gislaved, Mabor, Matador, Sportiva, Semperit und Viking sind Teil des deutschen Konzerns.
Michelin-Männchen als Aufsteller
Dass dieses Maskottchen zu Michelin gehört, weiß jeder. Dass BFGoodrich, Kleber, Kormoran, Tigar und Riken auch zum Konzern zählen, ist vielen dagegen unbekannt.
Bild: Christoph Börries/AUTO BILD
Ein Sonderfall ist Uniroyal. Die Marke gehört bei uns zu Continental, in den USA ist das anders – dort gehört sie zu Michelin. Bei uns steckt die französische Marke hinter BFGoodrich, Kleber, Kormoran, Tigar und Riken.

Fulda ist gar keine deutsche Marke

Eine Überraschung hat der US-amerikanische Reifenkonzern Goodyear parat. Und zwar die Marke Fulda. Klingt deutsch? Ist es aber schon lange nicht mehr. 1962 übernahm Goodyear, 2025 wurde das Werk in der gleichnamigen Stadt geschlossen.
Ebenfalls Teil von Goodyear sind Cooper, Debica und Sava. Lange gehörte auch Dunlop dazu, seit 2025 ist die Marke jedoch Teil des japanischen Reifenherstellers Sumitomo. In diesem Fall ist die übergeordnete Marke tatsächlich hierzulande unbekannter als die Zweitmarken. Denn neben Dunlop gehört auch Falken dazu.

Vredestein ist bekannter als der Konzern dahinter

Ähnlich sieht es auch bei Apollo aus. Der indische Reifenhersteller dürfte nicht jedem geläufig sein. Die Zweitmarke Vredestein dürften mehr Menschen kennen.
Bridgestone wiederum hört sich englisch an, ist aber in Japan beheimatet. Die Zweitmarke klingt ähnlich: Firestone. Zu Hankook aus Südkorea gehören Laufenn und Optimo.
AUTO BILD-Winterreifen-Test
AUTO BILD nimmt auch 2026 wieder aktuelle Winterreifen unter die Lupe – auf Schnee, trockenem Untergrund und bei Nässe. Dazu checken wir die Kosten.
Bild: Christoph Börries/AUTO BILD

Gleicher Konzern, anderer Preis

Und was heißt das für Käufer? Vergleichen lohnt sich! Im Qualifying zum AUTO BILD-Winterreifentest 2026 in der Größe 245/45 R 19 haben sich wieder einige Zweitmarken für den noch ausstehenden Finaltest bewiesen. So sind sowohl der Continental WinterContact TS 870 P als auch der Barum Polaris 6 in den Top Ten vertreten.
Die Schlussbewertung steht zwar noch aus, klar ist jedoch jetzt schon, dass es an der Kasse einen großen Unterschied gibt. Ein Satz des Continental WinterContact TS 870 P kostet um die 1000 Euro. Beim Barum Polaris 6 ist man mit etwa 720 Euro für einen Satz dabei. Man spart also rund 280 Euro pro Satz. Nur auf das Geld schauen sollte man jedoch nicht – hier erklärt AUTO BILD, worauf man beim Winterreifenkauf achten sollte.