Die Billigmarken der Reifen-Riesen
Hinter diesen Reifen stecken Continental, Michelin & Co

Von Barum bis Vredestein: Viele bekannte Reifenmarken gehören unbemerkt zu großen Herstellern wie Continental, Michelin oder Bridgestone. Manchmal ist die Zweitmarke sogar bekannter als der Konzern!
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Wir kennen es aus dem Supermarkt: Von den großen Marken aus der Werbung gibt es oft auch günstige Unter- oder Handelsmarken. Mit einem anderen Etikett wird zum Beispiel der Joghurt dann deutlich günstiger, der Geschmack aber ist sehr ähnlich. Was allerdings einige überraschen dürfte: Auch bei Reifen haben die großen Player günstigere Zweitmarken! AUTO BILD zeigt, welche großen Hersteller hinter den Namen stecken.
Besonders viele Zweitmarken gehören zu Continental. Barum, General Tire, Gislaved, Mabor, Matador, Sportiva, Semperit und Viking sind Teil des deutschen Konzerns.

Dass dieses Maskottchen zu Michelin gehört, weiß jeder. Dass BFGoodrich, Kleber, Kormoran, Tigar und Riken auch zum Konzern zählen, ist vielen dagegen unbekannt.
Bild: Christoph Börries/AUTO BILD
Ein Sonderfall ist Uniroyal. Die Marke gehört bei uns zu Continental, in den USA ist das anders – dort gehört sie zu Michelin. Bei uns steckt die französische Marke hinter BFGoodrich, Kleber, Kormoran, Tigar und Riken.
Fulda ist gar keine deutsche Marke
Eine Überraschung hat der US-amerikanische Reifenkonzern Goodyear parat. Und zwar die Marke Fulda. Klingt deutsch? Ist es aber schon lange nicht mehr. 1962 übernahm Goodyear, 2025 wurde das Werk in der gleichnamigen Stadt geschlossen.
Ebenfalls Teil von Goodyear sind Cooper, Debica und Sava. Lange gehörte auch Dunlop dazu, seit 2025 ist die Marke jedoch Teil des japanischen Reifenherstellers Sumitomo. In diesem Fall ist die übergeordnete Marke tatsächlich hierzulande unbekannter als die Zweitmarken. Denn neben Dunlop gehört auch Falken dazu.
Vredestein ist bekannter als der Konzern dahinter
Ähnlich sieht es auch bei Apollo aus. Der indische Reifenhersteller dürfte nicht jedem geläufig sein. Die Zweitmarke Vredestein dürften mehr Menschen kennen.
Bridgestone wiederum hört sich englisch an, ist aber in Japan beheimatet. Die Zweitmarke klingt ähnlich: Firestone. Zu Hankook aus Südkorea gehören Laufenn und Optimo.

AUTO BILD nimmt auch 2026 wieder aktuelle Winterreifen unter die Lupe – auf Schnee, trockenem Untergrund und bei Nässe. Dazu checken wir die Kosten.
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Und was heißt das für Käufer? Vergleichen lohnt sich! Im Qualifying zum AUTO BILD-Winterreifentest 2026 in der Größe 245/45 R 19 haben sich wieder einige Zweitmarken für den noch ausstehenden Finaltest bewiesen. So sind sowohl der Continental WinterContact TS 870 P als auch der Barum Polaris 6 in den Top Ten vertreten.
Die Schlussbewertung steht zwar noch aus, klar ist jedoch jetzt schon, dass es an der Kasse einen großen Unterschied gibt. Ein Satz des Continental WinterContact TS 870 P kostet um die 1000 Euro. Beim Barum Polaris 6 ist man mit etwa 720 Euro für einen Satz dabei. Man spart also rund 280 Euro pro Satz. Nur auf das Geld schauen sollte man jedoch nicht – hier erklärt AUTO BILD, worauf man beim Winterreifenkauf achten sollte.
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