Drift-Vergleich 2015
Queres Vergnügen mit M4, Mustang GT & Co

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Wer wird neuer Meister des Querfahrens? Zur Wahl stehen ein SUV, ein
Funcar und vier potente Hecktriebler. Wir bitten zum Tanz.
Funcar und vier potente Hecktriebler. Wir bitten zum Tanz.
Bild: Ronald Sassen
Hockenheimring, 30 Grad, die Sonne knallt, in der Nase hat sich der Geruch von verbranntem Gummi festgesetzt, der Asphalt ist mit schwarzen Strichen überzogen. Es ist wieder Drift-Zeit! AUTO BILD SPORTSCARS hat zum alljährlichen Drift-Vergleich ins badische Motodrom geladen. Wir wollen in den nächsten Stunden verschiedene aktuelle Modelle auf ihr Driftkönnen hin testen. Wie gut lässt sich der Drift einleiten? Wie ist das Lenkverhalten während des instabilen Fahrzustands? Ist die Kraft gut dosierbar? Wie macht sich der Allrad bemerkbar?
Vier Experten proben in Hockenheim den Querverkehr

Guido Naumann, Werner und Moritz Gusenbauer sowie Tim Schrick bringen die Autos an ihre Grenzen.
Bild: Ronald Sassen
Diese und anderen Fragen müssen sich an diesem Tag folgende sechs Kandidaten stellen lassen: der BMW M4 mit DKG-Getriebe, der Ford Mustang GT mit V8-Maschine, der neue Lexus RC F, der Mercedes-AMG C 63 S als T-Modell, der Porsche Cayenne Turbo S und der quirlige Westfield Sport Turbo. Ja, richtig gelesen, mit dabei sind dieses Jahr auch ein SUV und ein Funcar. Beides eigentlich untypische Drifter, der Cayenne auf den ersten Blick viel zu schwer und behäbig, der Westfield viel zu leicht und direkt. Doch auch die Jury ist in diesem Jahr bunt gemischt. Neben SPORTSCARS-Tester Guido Naumann sollen die Driftikonen Werner und Moritz Gusenbauer sowie Tim Schrick die Autos fahren und bewerten. Werner Gusenbauer ist seit Jahren eine feste Größe im Driftsport, ist mehrfacher Driftmeister, hat die Nordschleife quer absolviert und sorgt bei den SPORTSCARS-Driftevents für strahlende Gesichter.
Sechs sportliche Autos legen schwarze Reifenspuren auf die Piste

Kleiner Dynamiker: Der Westfield Euro Sport Turbo ist schwerer zu driften, als man denken könnte.
Bild: Roland Sassen
Auch Schrick sieht gern den Reifenrauch im Rückspiegel. Der TV-Star ist vor allem durch seine ehrliche und unbekümmerte Art beliebt. Wie sieht unser Testparcours aus, und wie wird getestet? 2015 quietscht und qualmt es am Hockenheimring. Genauer gesagt auf dem Drift-Park im Bereich der Mercedes-Tribüne auf dem Grand-Prix-Kurs. Der Streckenverlauf ist hier mit einer engen, langsamen Linkskurve und einer folgenden schnellen Rechtskurve gespickt. Diese Kombination sollte genügend Spiel- und Testraum für den Driftvergleich bieten. Und falls doch mal einer ausbüxt, gibt es links wie rechts noch genügend Platz bis zur Mauer. Sind Sie bereit für viel Rauch und extreme Driftwinkel? Dann lehnen Sie sich zurück, genießen Sie die Eindrücke der Drifter in der Bildergalerie!
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