DS 7 Crossback, Volvo XC60: Test, Motor, Preis, Plug-in-Hybrid-SUVs
Mit DS 7 Crossback und Volvo XC60 wird Teilzeitstromern richtig schön

Schön mit E: zwei sehr unterschiedliche Individualisten für Mainstream-Verweigerer. Volvo XC60 und DS 7 Crossback als Plug-in-Hybride im Test.
Platz 1 mit 523 von 800 Punkten: Volvo XC60 T6 AWD Recharge. Für Qualitäts-, nicht für Preisbewusste. Er sammelt Punkte in den Kapiteln Karosserie und Connected Car. Preis: ab 70.137 Euro (Ersparnis bei carwow.de bis zu 15.265 Euro).
Platz 2 mit 514 von 800 Punkten: DS 7 Crossback E-Tense 4x4 300. Erste Wahl für Liebhaber französischer Fahrkultur, für das Gebotene nicht zu teuer. Ohne gravierende Schwäche. Preis: ab 54.773 Euro (Ersparnis bei carwow.de bis zu 9893 Euro).
Natürlich ist das hier ein Äpfel-Birnen-Vergleich, wissen wir. Und dennoch sprechen DS 7 Crossback E-Tense und Volvo XC60 T6 Recharge einen ähnlichen Käufertyp an, einen, der mal etwas anderes fahren will und nicht auf den Cent achten muss. Beide sind steuersparende Plug-in-Hybride mit jeweils 5625 Euro Kaufprämie, sind expressiv, sind Designerstücke und leben vom Anderssein. Die Frage, der wir nachgehen wollen: Muss man wie beim Volvo um die 70.000 Euro für ein solches Stück Persönlichkeitsmarkierung ausgeben, oder tut es der DS mit seinem 16.000 Euro niedrigeren Einstandspreis auch?
Der Volvo macht einem die Bedienung nicht wirklich leicht

Schwedisch kühl: Der XC60 gibt sich innen wie außen reduziert, die Bedienung erfordert Aufmerksamkeit.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Beim Fahrwerk setzt der DS 7 auf französische Tugenden

Wogend weich: Im Komfort-Modus der adaptiven Dämpfer überzeugt der DS 7 Fans französischer Autos.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Beim Ausweichtest verhärtet sich in kritikwürdiger Weise die Lenkung. Alles in allem geht der DS aber noch immer als fahrsicheres Auto durch. Wer Fahrspaß und Agilität sucht, ist mit dem stahlgefederten Volvo besser bedient, trotz der bei 180 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit. Mit steiferen Stabis wirkt er verbindlicher, aber auch nicht ohne Widersprüche: Die Lenkung arbeitet linear, aber zu leichtgängig, um Sportfahrern wirklich zu gefallen.
Das Fazit: Zwei Stil-Statements voller origineller Details. Der DS dürfte für komfortsuchende Frankophile von höchstem Nährwert sein – wenn sie sich denn die 20-Zöller verkneifen. Agiler und noch besser verarbeitet: der Volvo. Teure Extras katapultieren den Testwagenpreis allerdings auf 71.101 Euro.
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