DTM: Audi-Sieg in Zandvoort
Green gewinnt am Sonntag

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Oranje siegt in Holland: Jamie Green gewinnt den zehnten Lauf am Sonntag in den Dünen von Zandvoort vor Gary Paffett und Audi-Kollege Edoardo Mortara.
Bild: Picture-Alliance / DTM
Zehn DTM-Rennen, neun Sieger: Einen Tag nach dem Erfolg von Mercedes-Pilot Robert Wickens beim Deutschen Tourenwagen-Masters in Zandvoort sorgte Jamie Green am Sonntag mit einem Start-Ziel-Sieg für die Revanche durch Audi. „Nach der Enttäuschung gestern war das Rennen heute natürlich Balsam auf unsere Wunden“, so Audis DTM-Sportchef Dieter Gass. Spitzenreiter vor den letzten acht Saisonläufen ist allerdings ein BMW-Mann: Marco Wittmann aus Fürth verteidigte auf der Rennstrecke in den Niederlanden als Vierter seine Führung im Gesamtklassement vor Green.

Vom Start weg führte Audi-Pilot Green das Feld an
Den aktuellen Stand in der Meisterschaft gibt es hier.

Großer Jubel beim Sonntagssieger in Zandvoort
Die Stimmen der Top-3 vom Sonntag:
Jamie Green: Heute hat für mich alles zusammengepasst. In ersten Stint waren Robert (Wickens; d. Red) und Gary formatfüllend in meinem Rückspiegel. Da dachte ich, dass es mit dem Sieg vielleicht hart wird. Aber mein zweiter Reifensatz nach dem Stopp war besser, genauso wie die Pace. So konnte ich den Vorsprung kontrollieren und am Ende sogar vergrößern. Insgesamt lag es heute auch an der tollen Set-Up-Arbeit des Teams. Als Dank habe ich nach dem Rennen ein paar Donuts für unsere Audi-Jungs in Kurve elf gedreht, das hat die Streckenposten wohl kurz verwirrt. Heute ist ein sehr schöner Tag. Ich habe zwar meinen Rückflug heute Abend, aber der Champagner schmeckt sehr gut hier, deswegen werden wir jetzt noch einen Drink nehmen.

Die Top-3 auf dem Podium: Paffett, Green, Mortara
Edoardo Mortara: Wir waren heute sicher etwas glücklich, weil die anderen am Ende Reifenprobleme hatten. Man muss aber auch das richtige Auto dafür haben und vielleicht haben wir da etwas mehr Spielraum als Mercedes. Gestern war ich noch im Pech mit der ungerechtfertigten Strafe, heute dafür im Glück: So gleicht es sich aus und deswegen ist es unterm Strich ein positives Wochenende für mich.
Frust bei Audi-Star: Mortara stinksauer über falsche Strafe
Ergebnis - Top-10 Sonntagsrennen in Zandvoort:
1. Jamie Green (Großbritannien) - Audi RS 5 DTM 1:01:54,997 Std.
2. Gary Paffett (Großbritannien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 9,731
3. Edoardo Mortara (Italien) - Audi RS 5 DTM + 14,153
4. Marco Wittmann (Fürth) - BMW M4 DTM + 18,833
5. Nico Müller (Schweiz) - Audi RS 5 DTM + 19,629
6. Timo Glock (Thurgau/Schweiz) - BMW M4 DTM + 21,455
7. Mattias Ekström (Schweden) - Audi RS 5 DTM + 24,135
8. Paul Di Resta (Großbritannien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 28,983
9. Lucas Auer (Österreich) - Mercedes-AMG C63 DTM + 29,430
10. Tom Blomqvist (Großbritannien) - BMW M4 DTM + 29,875
2. Gary Paffett (Großbritannien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 9,731
3. Edoardo Mortara (Italien) - Audi RS 5 DTM + 14,153
4. Marco Wittmann (Fürth) - BMW M4 DTM + 18,833
5. Nico Müller (Schweiz) - Audi RS 5 DTM + 19,629
6. Timo Glock (Thurgau/Schweiz) - BMW M4 DTM + 21,455
7. Mattias Ekström (Schweden) - Audi RS 5 DTM + 24,135
8. Paul Di Resta (Großbritannien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 28,983
9. Lucas Auer (Österreich) - Mercedes-AMG C63 DTM + 29,430
10. Tom Blomqvist (Großbritannien) - BMW M4 DTM + 29,875
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