DTM: BMW und Audi wollen Japan-Koop
Rettet Japan die DTM?

BMW hat sich deutlich zur DTM bekannt und den Willen zur Kooperation mit der japanischen Super GT unterstrichen. Auch Audi ist mit im Boot.
Bild: Picture-Alliance
DTM goes East! Wird die Zukunft der DTM schon in den nächsten Wochen festgezurrt? BMW hat sich mit sehr deutlichen Worten zur DTM bekannt, auch über 2018 hinaus. Mit einer Bedingung: Die Münchner fordern, dass man endlich mit der superschnellen japanischen Super GT-Serie kooperieren muss. Heißt: Das bereits eingestaubte so genannte Class-One-Reglement soll nach dem Mercedes-Ausstieg 2018 endlich umgesetzt werden.

Für Jens Marquardt ist klar, wie die Zukunft aussieht
Der Clou: In der japanischen Super GT-Serie sind Lexus (Toyota), Nissan und Honda unterwegs, die man so zu einem Einstieg in die DTM bewegen könnte, ohne dass sie dafür extra ein neues Auto bauen müssten. Gleichzeitig könnten BMW und Audi ihre Renner auch nach Japan schicken und dort mit einem etwas anderen sportlichen Reglement (Langstreckenrennen) an der Super GT-Serie teilnehmen.
Was bislang zur Kooperation fehlte, war der Vierzylinder-Turbomotor (2 Liter Hubraum, ca. 600 PS), mit dem die Super GT bereits seit 2014 fährt und dessen geplante Einführung 2017 vor zwei Jahren auf 2019 verschoben wurde - ausgerechnet auf Initiative von Mercedes!

BMW und Audi wollen es mit den Japanern versuchen
Audi tut das! Audi-Motorsportchef Dieter Gass stellte auf Nachfrage klar: „Den Vierzylinder haben wir über Jahre vorangetrieben. Wenn nicht ein dritter Hersteller sein Veto eingelegt hätte, würden wir schon längst damit fahren. Wir haben 2019 auch gar keinen Achtzylinder mehr, mit dem wir fahren könnten.“ Das technische Reglement für 2019 müsste bis Ende des Jahres feststehen, damit die Hersteller anfangen können die völlig neuen Autos zu entwickeln.
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