DTM: Das sagen potenzielle Kandidaten
Nach Opel sagt auch Ford ab

Für eine tragfähige Zukunft braucht die DTM neue Hersteller, die DTM-Boss Gerhard Berger aber nicht aus dem Ärmel schütteln kann. Erste Absagen gibt es bereits.
Bild: Picture-Alliance
Gerhard Berger muss kämpfen. Um die Zukunft der DTM ohne Mercedes. Und damit auch um neue Hersteller. Nur: Will überhaupt jemand? Immerhin stieg in den vergangenen Jahren trotz zahlreicher Bemühungen der Serie auch niemand ein. Klar ist: Einen neuen Konkurrenten für Audi und BMW ab 2019 schüttelt der neue DTM-Boss nicht mal einfach so aus dem Ärmel.
Denn: Die zwei Absagen liegen bereits vor. Von Opel. „Eine Rückkehr von Opel in die DTM steht nicht zur Debatte. Der angekündigte Ausstieg von Mercedes hat auf die strategische Motorsportausrichtung von Opel keinen Einfluss“, sagt Motorsport Direktor Jörg Schrott AUTO BILD MOTORSPORT. Zudem erteilte auch Ford der Serie eine Absage.

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Gedanken über die DTM macht man sich in Köln also offenbar nicht. Dafür eher über die Zukunft der LMP1-Klasse in der WEC. Denn die ist aufgrund des drohenden Porsche-Ausstiegs offen. Genauso offen wäre es dann auch, ob Toyota das Engagement fortsetzen will. Theoretisch wäre bei einem WEC-Ausstieg Platz für die DTM. Viel Theorie. Wie die Praxis nach der Porsche-Entscheidung aussieht, bleibt daher abzuwarten.
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