DTM: Erneute Vierfach-Pole für BMW
Da Costa macht den letzten Schritt

Nachdem ihm im Samstagslauf nur Nuancen zum Sieg fehlten, machte es Antonio Felix Da Costa im Sonntags-Quali von Zandvoort besser und fuhr zur Pole.
Bild: Picture-Alliance / ARD
- Frederik Hackbarth
Lange Zeit sah es nach den BMW-Festspielen am Samstag, als die Münchner mit einem eindrucksvollen Siebenfach-Erfolg ihre Wiederauferstehung in der für sie bis zu diesem Zeitpunkt sieglosen DTM-Saison 2015 feierten, auch im Qualifying am Sonntag so aus, als wären Marco Wittmann und Co. erneut unschlagbar. Vier Minuten vor dem Ende der Qualifikation für das zweite Rennen des Wochenendes (14.13 Uhr/ARD), wurde es dann aber doch noch einmal spannend auf dem Dünenkurs von Zandvoort, denn der bis dahin mit der Bestzeit gewertete Vortagessieger Wittmann wurde von den Mercedes von Pascal Wehrlein und Christian Vietoris von der Spitze verdrängt.
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Anerkennendes Klopfen auf das Dach seines BMW: Da Costa war mehr als zufrieden mit seiner Leistung
Am Samstag hatte sich der Portugiese im Rennen noch mit Platz zwei begnügen müssen. Obwohl er über weite Strecken schneller fahren konnte als der Führende Wittmann, fand Da Costa keinen Weg am Titelverteidiger vorbei und verzichtete letzten Endes zum Wohle seiner Marke, die den bitter nötigen ersten Saisonsieg einfahren wollte, auf ein riskantes Überholmanöver. Anschließend hatte Da Costa festgestellt: „Ich hätte vielleicht gewinnen können, aber am besten schlage ich Marco dafür einfach gleich im Qualifying...“ Am Sonntagvormittag setzte er diesen Plan dann eindrucksvoll in die Tat um.
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